Richtig messen in der agilen Software- und Dienstleistungsentwicklung

Richtig messen in der agilen Software- und Dienstleistungsentwicklung

8. Februar 2015 - Von Thomas Fehlmann

Was soll man messen? Womit? Und was ist mit Kanban? Die Erkenntnisse der IT-Confidence-Konferenz in Tokio.
Artikel erschienen in IT Magazine 2015/01
Derzeit stellt sich die Frage: was ist der Unterschied zwischen klassischer Software-Entwicklung und modernen agilen Verfahren? Dieser ist, das zeigte die «IT-Confidence-Konferenz» Tokio: Agile Entwickler messen, was sie produzieren. Ihre Messaspekte sind Grösse, Aufwand, Fehlerdichte und die technische Schuld der angefertigten Lösung. Traditionelle Entwicklungen hingegen vertrauen auf Pläne und Spezifikationen, auch wenn sich diese als unzutreffend und unbrauchbar herausstellen sollten.

Klares Anforderungsprofil definieren


Moderne Software-Entwicklung unterstellen der Software, dass sie eine Art Kommunikationswissenschaft sei, an der Menschen aus unterschiedlichen Fachbereichen und Maschinen partizipieren. Diese sollen am Schluss den Anwendern den höchsten Mehrwert liefern. Dazu müssen die Entwickler den ICT-Diensten detailliert mitteilen, was sie wann und wie zu leisten haben. Deswegen kommt der Einbettung von ICT-Dienstleistungen in die Unternehmung immer höhere Bedeutung zu.
Primär ist erforderlich, dass die Bedürfnisse der Anwender direkt in die Entwicklung einfliessen. Die Agile Vorgehensweise hat dazu Mechanismen erarbeitet, deren Effektivität messbar ist. Das ist aber noch nicht ausreichend; ebenso relevant ist es, den Prozess und die Ergebnisse der Ausarbeitung zu ermitteln. Zum Prozess gehören Produktivität, Fehlerdichte und Prozesskosten; zum Ergebnis Akzeptanz, Zuverlässigkeit und Sicherheit der ICT-Dienstleistungen.
 
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