Display-Dimming unter Fingern soll Akkus schonen

Display-Dimming unter Fingern soll Akkus schonen

Display-Dimming unter Fingern soll Akkus schonen

(Quelle: Microsoft Research)
5. Oktober 2014 - Bei Microsoft Research will man jene Smartphone-Display-Bereiche weniger beleuchten, die von den Fingern ohnehin bedeckt sind. Der Stromverbrauch soll damit um 13 Prozent gesenkt werden.
Die Tüftler bei Microsoft Research arbeiten derzeit an einem Projekt mit der Bezeichnung Fingershadow. Dabei handelt es sich um ein Verfahren, bei dem jene Bereiche auf OLED-Displays gedimmt werden, die ohnehin durch die Finger bedeckt sind und damit nicht eingesehen werden können. Da die Displays bei quasi allen Mobilgeräten zu den Stromfressern par excellence zählen, verspricht man sich, mit dem Verfahren gehörig Energie einzusparen.

Wie die Forscher mitteilen, besteht die Schwierigkeit darin, abzuschätzen, welche Display-Bereiche überhaupt weniger beleuchtet werden können. Bei Tests wurden die Fingerbewegungen von 10 Usern bei der Nutzung der Twitter- und Facebook-Apps analysiert, wobei das Samsung-Smartphone Galaxy S5 zum Einsatz kam. Dieses ist in der Lage, Finger auch dann zu erkennen, wenn sich diese im Abstand von eineinhalb Zentimeter über das Display bewegt werden. Erste Tests sind erfolgsversprechend verlaufen, liess sich der Stromverbrauch doch um durchschnittlich 13 Prozent senken, während im optimalen Fall sogar eine Energieeinsparung von über 22 Prozent resultierte. Die Forscher ziehen nun in Erwägung, die Fingershadow-Technologie in das Android-App-Framework zu integrieren, damit Entwickler das Verfahren in ihren Apps nutzen können. (rd)

Kommentare

Montag, 6. Oktober 2014 Marco
@PC-John: Die Pferdchen sind ja nicht das Problem. Das Heu und das Kraftfutter geht aber früher aus ;-)

Freitag, 3. Oktober 2014 PC-John
Aufgrund der Beobachtungen über ganze 10 (!!!) User soll eine ganze Technologie eingeführt werden ? Da lachen ja die Hühner. Die Rechenpower dazu dürfte einen guten Teil der Energie-Einsparungen wieder auffressen. Zudem könnte diese Technologie ziemlich rechen- und steuerungslastig werden. Aber man hat ja schliesslich genug Pferdchen im Smartphone drin, welche meistens ja nur herumstehen müssen. PC-John

Freitag, 3. Oktober 2014 Marco
Und am Ende verbrauchen die ganzen Sensoren und Dienste für die Berechnung 20% mehr Energie.

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