«Man muss mit Leidenschaft an die Sache herangehen; einen Shortcut für schnellen Erfolg gibt es nicht.»

«Man muss mit Leidenschaft an die Sache herangehen; einen Shortcut für schnellen Erfolg gibt es nicht.»

7. September 2013 - Was meinen die Informatik-WM-Teilnehmer im Rückblick? Mit Jonas Wälter, Software-Lösungen für Unternehmen, Lukas Hubschmid, Netzwerk- und Systemadministration und Sharon Moll, Webdesign, sprach Alfred Breu, ICT-Berufsbildung Schweiz.
Artikel erschienen in IT Magazine 2013/09
Herzliche Gratulation zu Ihren Erfolgen, insbesondere Jonas zur Silbermedaille. Wie haben Sie die WM in Leipzig erlebt?
Wälter:
Es war eine einmalige und sensationelle Zeit - von der Vorbereitung über die einzelnen WM-Tage bis hin zur Schlussfeier - die wir gemeinsam als Schweizer Team erleben durften. Während vier Tagen hoch konzentriert und fokussiert inmitten von über 200’000 Besuchern in einer riesigen Halle zu arbeiten, war eine Herausforderung, und dass ich schlussendlich einen Medaillenrang erreichte, war einfach grandios. Der ganze Anlass war schlicht gigantisch und wird mir für immer in positiver Erinnerung bleiben.
Hubschmid: Die WM in Leipzig war für mich ein prägendes Erlebnis. Trotz dem Wettkampf konnte man viele neue Kontakte knüpfen. Es war eindrücklich, so viele Menschen aus der ganzen Welt mit solch riesigem Know-how an einem einzigen Ort zu finden.
Moll: Die Berufsweltmeisterschaft war ein imposanter und spannender Anlass in einem enormen Grössenausmass. Die vier tollen Wettkampftage waren für mich persönlich eine wichtige und gute Erfahrung.
Jonas Wälter (Quelle: Swiss ICT Magazin)
Lukas Hubschmid (Quelle: Swiss ICT Magazin)
Sharon Moll (Quelle: Swiss ICT Magazin)

Was war Eure Aufgabe in diesen vier Tagen?
Hubschmid:
Jeder Wettkampftag war auf ein anderes Gebiet der Netzwerktechnik fokussiert, z.B. Networking and Unified Communication. Dabei waren jeweils die Server, Clients und Netzwerkgeräte gemäss der Aufgabenstellung und ohne Unterlagen zu konfigurieren. Die Aufgaben orientierten sich an KMU oder grösseren Umgebungen.
Moll: Im Trade Webdesign ging es neben dem grafischen Gestalten von Webauftritten hauptsächlich um deren technische Umsetzung. Dabei kamen verschiedene Technologien ins Spiel, mit welchen man unter grossem Zeitdruck die geforderten Aufgaben erarbeiten musste.
Wälter: Ich musste für eine fiktive Autogarage ein System für die Verwaltung der Kunden, Autos und Reparaturen entwickeln, ferner ein Chat-System für die Mitarbeitenden und diverse Formulare und Dokumente zur Erleichterung und Automatisierung der Arbeit aller Mitarbeitenden.
 
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