Intels Itanium-Feindbild heisst PowerPC

Nachdem IBM den Itanium fallen lässt, nimmt man bei Intel kein Blatt mehr vor den Mund.
3. März 2005

     

Vergangene Woche ist durchgesickert, dass IBM offenbar eine Server-Zukunft ohne den Itanium-Chip von Intel plant und voll auf den PowerPC-Prozessor setzt. Nun haben die Intel-Verantwortlichen Pat Gelsinger und Abhi Talwalkar während Ansprachen im Rahmen des IDF in San Francisco klar kommuniziert, dass der PowerPC der Chip sei, gegen den man den hauseigenen Itanium positioniere. Es wurde von einem Rennen mit zwei Pferden gesprochen, dem PowerPC und dem Itanium. So werde der Konkurrenz-Fokus auf die Power-Architektur gelegt. Auch wenn diese Situation eigentlich klar ist, zeigen sich Experten überrascht über die Deutlichkeit von Intels Kampfansage – in Anbetracht dessen, dass die beiden Unternehmen eine enge Partnerschaft, beispielsweise beim Xeon, pflegen. (mw)


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