Passport-Alternative: Sun setzt auf Hardware

Sun will gegen Microsofts Authentifizierungsservice Passport mit Hardware ankämpfen.
12. März 2002

     

Sun versucht bereits seit längerem, eine Alternative zu Microsofts allgegenwärtigem Authentifizierungsdienst Passport aufzubauen. Unter dem Namen Liberty Alliance versucht der Microsoft-Erzrivale möglichst viele Konzerne für das Projekt zu gewinnen, doch trotz gewichtiger Unterstützung wurden bislang noch keine Spezifikationen erlassen. Nun versucht Sun eine neue Taktik, um Microsofts Passport den Garaus zu machen. Der Konzern wird Authentifikations-Hardware anbieten, eine Möglichkeit, die Microsoft praktisch nicht gegeben ist. Sun wird eine Reihe von Servern sowie Storage- und auch Software-Lösungen bereitstellen, auf denen persönliche Informationen gespeichert werden können. Diese Systeme könnten dann beispielsweise in Firmen in jeder erdenklichen Situation eingesetzt werden, wo eine Authentifizierung verlangt ist. Die Enterprise Edition von Suns Plattform für Netzwerk Identität wird rund 150'000 Dollar kosten. Mit der Lösung sollen sich 10'000 Identitäten managen lassen. Daneben gibt es eine Internet Edition, mit der 250'000 User verwaltet werden können und die eine Million Dollar kostet. (mw)


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