Itanium kommt nicht in Fahrt

Intels 64-Bit-CPU tuckert auch noch drei Jahre nach dem Stapellauf im einstelligen Prozentbereich des Servermarktes. AMDs einjähriger Opteron gewinnt ein wenig schneller an Fahrt.
28. Mai 2004

     

1,6 Millionen Server wurden laut Gartner im ersten Quartal 2004 weltweit verkauft. Davon waren ganze 6281 mit Itanium-Prozessoren bestückt und 31'184 mit AMDs Opteron. Die Zahlen dürften in Intels Chefetage einiges Kopfzerbrechen auslösen, denn die 64-Bit-CPU Itanium ist inzwischen schon drei Jahre auf dem Markt. Immerhin haben die Verkaufszahlen im Vergleich zum Vorjahr endlich angezogen. Im ganzen Jahr 2003 wurden nämlich nur 1255 Itanium-Rechner abgesetzt.


Für AMDs 32- und 64-Bit-fähigen Opteron sieht die Sache ein wenig besser aus. Immerhin 31'184 Systeme konnte AMD vom inzwischen einjährigen Chip im ersten Quartal verkaufen. Was die Umsätze anbelangt, hat allerdings Intel mit ihrem Midrange-Produkt die Nase vor AMDs Low-end-CPU. Itanium generierte 282 Millionen Dollar, Opteron 93 Millionen Dollar. So oder so ein Klacks im Vergleich mit dem Gesamt-Serverumsatz von 11,8 Milliarden Dollar.


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