« Ich wollte immer eine Führungsfunktion übernehmen und Spass an der Arbeit haben»
Quelle: Vogel.de

« Ich wollte immer eine Führungsfunktion übernehmen und Spass an der Arbeit haben»

In Teams zu lernen, ist einer der wichtigsten Tipps von Peter Steiner. Er schätzte auch die Praxisorientierung seiner Ausbildung, weil viele Dozenten selbst in IT-Unternehmen aktiv waren. Zudem empfand er den Kontakt zu Mitstudenten als Bereicherung.

Artikel erschienen in Swiss IT Magazine 2010/01

     

Peter, gib uns bitte einen kurzen Überblick über deine Ausbildung und Weiterbildung sowie dienen beruflichen Werdegang.

Nach der Ausbildung zum Kaufmann habe ich bei verschiedenen Firmen gearbeitet. Danach habe ich bei einem deutschen Automobilbauer mitgeholfen, die Leasinggesellschaft in der Schweiz aufzubauen. Parallel dazu habe ich mich in verschiedenen Kursen ständig weitergebildet. Anschliessend bin ich zur grössten Schweizer Leasinggesellschaft für Investitionsgüterleasing gewechselt.


Im 2002 habe ich die Ausbildung zum Informatikprojektleiter mit eidg. Fachausweis abgeschlossen und direkt im Anschluss 2004 das eidg. Diplom zum Informatiker nachgelegt. Nach dieser höheren Berufsbildung habe ich noch den Executive Master in Business Analysis an einer Fachhochschule abgeschlossen. Zurzeit schreibe ich noch an einer Diplomarbeit zur Erlangung eines MA in Business Analysis.



Was hat dich damals dazu bewogen, die Fachausbildung oder den Diplomlehrgang zu absolvieren?

Berufliches Vorankommen war für mich der Hauptgrund für die beiden Ausbildungen. Dabei habe ich festgestellt, dass ich nicht nur wichtige Grundlagen bezüglich Informatik und Management-Know-how aufbauen kann, sondern auch der Präsenzunterricht und der Kontakt zu Kollegen aus ähnlichen beruflichen Situationen enorm bereichernd ist. Auch für das zukünftige Networking waren die beiden Ausbildungen wichtig.


Hattest du einen konkreten Traumjob während der Ausbildung?

Einen Traumjob habe ich nie definiert. Ich wollte immer eine Führungsfunktion übernehmen und Spass an der Arbeit haben. Diese Ziele habe ich schon zu einem grossen Teil realisieren können, da ich nach kurzer Zeit zum Head IT und innerhalb der Hierarchie des aktuellen Unternehmens befördert wurde.



Welche Qualifikationen, die du in der Ausbildung erworben hast, haben dir am meisten beim Erreichen deiner beruflichen Ziele genützt?

Sicherlich haben mir die erlernten Projektmanagement-Skills den grössten Nutzen gebracht. Ebenfalls nützlich sind die vielen Methoden und Vorgehensmodelle, welche man im Unterricht gemeinsam erarbeitet hat. Diese helfen, die diversen Fragestellungen aus dem Job professionell zu lösen.



Was ist dein positivstes Erlebnis während der Ausbildung?

Die Studenten aus allen Ausbildungen waren eine tolle Bereicherung. Ich pflege bis heute noch Freundschaften und Treffen mit Ehemaligen.



Was hat dich besonders interessiert während der Ausbildung?

Projektmanagement und Organisation haben mich fasziniert. Ebenfalls habe ich festgestellt, dass meine Kollegen aus anderen Fachbereichen, beispielsweise Organisatoren oder Wirtschaftsprüfer, ähnliche Lehrmittel benutzt haben. Mit diesen Spezialisten hat man im beruflichen Alltag oft zu tun. Da hilft die gemeinsame Lernbasis ebenso.


Worin warst du besonders stark?

Meine Leistungen in den Fächern waren ziemlich ausgeglichen. Sicherlich habe ich viel zulegen können in den Bereichen Präsentation und Projektmarketing.



Worin warst du nicht so stark?

Datenmodellierung war nicht unbedingt mein Ding. Leider ist dieses Know-how auch heute noch wichtig und deshalb muss man da durch.



Wenn du die Ausbildung Revue passieren lässt, bist du mit der Wahl der Ausbildung auch im Nachhinein noch zufrieden?

Auf jeden Fall, ja. Auch weil die Ausbildung sehr praxisorientiert ist. Die Dozenten arbeiten in aller Regel in einem IT-Unternehmen als Führungsleute oder als Fachspezialisten und Berater und können deshalb Alltagssituationen gut schildern.



Würdest du die Ausbildung weiterempfehlen?

Sofort, da sie mich bis heute in meiner täglichen Arbeit unterstützen.



Welchen Tipp würdest du einem Absolventen (Interessenten) der Fachausbildung und/oder des Diplomlehrgangs mit auf den Weg geben?

Wer sich zur Ausbildung entschliesst, soll sich so schnell wie möglich einer Lerngruppe anschliessen. Nicht nur, dass es mehr Spass macht, gemeinsam zu lernen. Man profitiert gegenseitig von dem spezifischen Wissen seiner Kolleginnen und Kollegen und kann sich besser auf das gemeinsame Ziel konzentrieren.




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