Test Center – Vergleichstest SSD-Laufwerke

Portable Solid State Drives im Vergleich

Aktuelle SSD_Modelle von Samsung, Sandisk und Western Digital (Quelle: Samsung, Sandisk, Western Digital)

Portable Solid State Drives im Vergleich

(Quelle: Samsung, Sandisk, Western Digital)
6. November 2021 - Tragbare SSD-Laufwerke bieten in vielen Arbeits- und Freizeit-Situationen die perfekte Lösung. «Swiss IT Magazine» hat aktuelle Modelle von Samsung, Sandisk und Western Digital (WD) getestet und bei allen Stärken und (kaum) Schwächen gefunden.
Artikel erschienen in IT Magazine 2021/11
Der Kauf einer klassischen, rotierenden Festplatte macht heute nur noch dann Sinn, wenn grosser Speicherhunger vorhanden ist – denn dann sind SSDs nach wie vor zu teuer (500 Franken oder mehr für 4 TB). Bei kleinerem Speicherbedarf aber sind portable SSDs wie die hier getesteten Modelle Samsung T7 Touch, Sandisk Ex­treme Portable SSD und Western Digital Elements SE die deutlich bessere, weil schnellere Wahl.

SSDs können nicht nur eine grosse Menge an Daten speichern, sondern sind mit vielen Endgeräten wie zum Beispiel Laptops und sogar Smartphones kompatibel. Der Aufbau einer SSD (Solid State Drive) unterscheidet sich von dem einer normalen Festplatte. Dank fehlendem Lesekopf und einer feststehenden Architektur sind SSDs deutlich besser gegen Stürzschäden gefeit. Die WD Elements SE beispielsweise soll bis zu einer Höhe von zwei Metern sturzgeschützt sein. Zusätzlich bieten SSDs eine deutlich höhere Lese- und Schreibgeschwindigkeit als normale Festplatten. Aber wie schnell sind sie wirklich? Wir haben getestet und herausgefunden, welche der drei SSDs die Nase vorne hat.

Verarbeitung & Design

Bei der ersten Begegnung fällt sofort auf, dass sich die Testkandidaten bezüglich Design wesentlich unterscheiden: Die 58 Gramm leichte und nur 8 Millimeter dünne T7 Touch von Samsung sieht wie ein kleines Smartphone aus, die quadratische WD mit einem Gewicht von nur 27,2 Gramm hingegen wie eine Mini-Geldbörse. Am meisten sticht aber Sandisks Extreme Portable SSD heraus, die mit knapp 9 Millimetern etwas dicker als die beiden anderen Geräte ist, dafür aber dank rotem Akzent etwas Farbe ins Spiel bringt und auch beim Material (dazu später mehr) einen etwas anderen Ansatz verfolgt.

Schlank und klein sind sie aber alle. So lässt sich etwa Samsungs T7 Touch in praktisch jede Tasche stecken. Zudem ist die T7 mit Aluminium umhüllt, das sie laut Samsung bis zu einem Fall aus bis zu 1,5 Metern Höhe stossfest macht. Die Portable SSD T7 Touch kann ausserdem nicht nur den Speicher von PCs und Notebooks erweitern, sondern kann auch an Android-Tablets oder Smartphones angeschlossen werden. In der Verpackung findet sich dazu ein USB-C-zu-USB-C-Kabel sowie ein USB-C-zu-USB-Typ-A-Kabel.

Die Sandisk Extreme Portable SSD V2 verfügt derweil über die gleiche einzigartige Konstruktion wie die Version der letzten Generation: ein robustes Silikongehäuse, das ein schönes Punktstrukturmuster und eine glatte runde Kante aufweist. Mit einer Dicke von nur knapp 9 Millimetern und einer Länge von weniger als 10 Zentimetern passt das tragbare Laufwerk problemlos in die Handfläche und bei Bedarf auch in grössere Taschen. An der rechten oberen Seite gibt es zudem einen kleinen Cutout in Rot, der dazu dient, die SSD irgendwo festzumachen – daher wohl auch der Name Extreme Portable SSD. Man kann sich sogar fast vorstellen, den kleinen Datenträger an seinen Schlüsselbund zu klippen.

Die vom Hersteller als «kostengünstige SSD-Leistung im Taschenformat für den mobilen Einsatz» beschriebene WD Elements SSD SE misst derweil gerade einmal 64,5 x 64,5 x 8,72 Millimeter (B×HxT) und ist damit sogar noch einmal deutlich kompakter als die Konkurrenz. Auch der Unterschied beim Gewicht, das bei der WD Elements SE SSD lediglich 27,2 Gramm beträgt, ist im Vergleich zur Konkurrenz gross, die mit 58 (Samsung) respektive 52 Gramm jeweils fast doppelt so viel wiegen.
T7 Touch (Quelle: Samsung)
Extreme Portable SSD (Quelle: Sandisk)
Elements SE SSD (Quelle: Western Digital)

 
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