Auch bei KMU spricht alles für die Cloud

Auch bei KMU spricht alles für die Cloud

Auch bei KMU spricht alles für die Cloud

(Quelle: Pixabay)
Artikel erschienen in IT Magazine 2019/10
Seite 1
5. Oktober 2019 -  Von Florian van Keulen

Wenn Eigentümer, Geschäftsführer, IT-Leiter oder Administratoren von KMU überlegen, ihre IT-Infrastruktur und Anwendungslandschaft weiter zu entwickeln, spielt Cloud Computing mittlerweile eine zentrale Rolle.
Leider gibt es noch immer kein Patentrezept für eine ideale KMU-IT-Architektur. Dafür sind die unternehmerischen Anforderungen an die IT viel zu unterschiedlich. Bei der Entscheidung für oder gegen den Einsatz einer Cloud spielt es beispielsweise kaum eine Rolle, wie viele Mitarbeiter ein Unternehmen beschäftigt. Relevanter sind die Fragen, welche Rolle den Daten und Informationen zukommt, die das Unternehmen verarbeitet, oder welche Prozesse für das Kerngeschäft und den Erfolg entscheidend sind.

Studien zur Nutzung von Cloud Computing helfen Unternehmen und Organisationen, die Marktrelevanz, den Nutzungsgrad sowie die Vor- und Nachteile des Cloud-Einsatzes einzuschätzen. Leider helfen sie aber dem einzelnen CEO oder CIO nicht dabei, die spezifischen Fragen hinsichtlich seines individuellen, optimalen IT-Konzepts zu beantworten.

Erschwerend kommt hinzu, dass auch Cloud Computing in den vergangenen 20 Jahren immer komplexer geworden ist. Diese Komplexität ist aber gerade der Individualisierung von Lösungen geschuldet, um eben speziellen Kundenanforderungen und dem steigenden Kostendruck auf die IT-Abteilung gerecht zu werden. Massgeschneiderte Cloud-Konzepte sind für Unternehmen jeder Grösse möglich.

Die Cloud macht auch für KMU Sinn

Grundsätzlich stehen drei Möglichkeiten der Cloud-Nutzung zur Auswahl: Private Cloud, Public Cloud sowie die Mischform Hybrid Cloud. Die grundlegenden Entscheidungen, die es bei einem Cloud-Projekt zu treffen gilt, sind: Welches Modell und welchen Anbieter wähle ich? Public Cloud Services von den grossen, etablierten Playern im Markt - wie beispielsweise Microsoft, Amazon, Google oder Oracle - sind hoch standardisiert. Für den Nutzer bedeutet dies, dass er eine Rechenzentrums-Infrastruktur nicht komplett selbst aufbauen und pflegen muss. Die Angebote sind darüber hinaus bei Bedarf beliebig skalierbar und wachsen mit der technischen Entwicklung mit. Eine Public-Cloud-Lösung kann innerhalb kürzester Zeit in den Live-Betrieb gehen, ohne sich mit der zugrundeliegenden Technologie-Infrastruktur beschäftigen zu müssen. Die Client-­seitige Verbindung zur Cloud, sowie das nicht triviale Management der Cloud-Dienste, liegen dabei allerdings nach wie vor auf Unternehmensseite. Und das ist der Grund, weshalb die Vorteile der Cloud von KMU oft nicht voll ausgeschöpft werden können: Grosskonzerne schaffen es, ein Cloud-Projekt teilweise noch mit ihren internen Mitarbeitenden umzusetzen, für kleinere und mittlere Unternehmen ist dies meist schon rein personell nicht zu stemmen.
 
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