Mit MPS und DMS in die Zukunft

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(Quelle: BBB)
Artikel erschienen in IT Magazine 2019/07
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6. Juli 2019 -  Die Berufsfachschule BBB in Baden setzt sich schon seit über einem Jahrzehnt mit Digitalisierung und Dokumentenmanagement ­auseinander und konnte dadurch über die Jahre sowohl die Kosten senken als auch viele Prozesse optimieren.
Berufsbildung Baden oder kurz BBB ist eine öffentlich-rechtliche Berufsfachschule. Sie bildet rund 2100 Lernende in technisch-industriellen Berufen, in Autoberufen sowie als Informatiker und Mediamatiker aus. Darüber hinaus werden auch Fachleute im Bereich Gastronomie, Coiffeusen und ab 2020 auch Kosmetikerinnen ausgebildet. Trägerin der Schule ist die Stadt Baden und finanziert wird die BBB vom Bund, vom Kanton Aargau und von den Wohngemeinden der Lernenden. Hanspeter Vogt ist Mitglied der Schulleitung, verantwortlich für die Informatik der Schule und einer der Initianten der umfassenden Digitalisierung, welche die BBB seit beinahe zwei Jahrzehnten beschäftigt. Dass diese heute so weit fortgeschritten ist, verdankt die Schule auch ihrer Autonomie, wie Vogt erklärt: "Im Gegensatz zu vielen Berufsfachschulen in anderen Kantonen sind wir nicht kantonalisiert, sprich wir unterstehen nicht dem Kanton, sondern der Stadt Baden. Somit geniessen wir eine gewisse Autonomie und sind in der Ausgestaltung unserer Strukturen weitgehend frei. Das heisst, dass wir beispielsweise selbst entscheiden können, wie wir unsere Informatik aufstellen wollen. Nicht zuletzt auch deshalb sind wir im Bereich der Digitalisierung des Unterrichtes eine der fortschrittlichsten Schulen der Schweiz. Und eine wichtige Rolle spielt dabei unser Input- und Output-­Management sowie unsere Dokumentenverwaltung."

Alles begann mit den Druckern

Das aktuell bei Berufsbildung Baden eingesetzte System geht zurück auf das Jahr 2002. Wie Hanspeter Vogt umreisst, habe man damals fünf Standorte gehabt, die auf dem Stadtgebiet von Baden verstreut lagen. Dazu war für 2006 ein Neubau an der Bruggerstrasse geplant. "An all diesen Standorten waren etliche Druckermodelle verschiedener Hersteller im Einsatz, denn jeder Standort konnte nach Gutdünken Geräte bestellen. Das führte dazu, dass wir ein übergrosses Lager mit Verbrauchsmaterial unterhalten mussten, um alle Drucker in Betrieb halten zu können. Darüber hinaus hatten wir damit zu kämpfen, dass Lernende und Lehrpersonen Dokumente oftmals an falschen Druckern ausdruckten, wodurch auch der Papierverschleiss stetig stieg. Die Druckkosten explodierten", erinnert sich Vogt. Zusätzlichen Aufwand verursachten laut dem Leiter der Informatik letztlich auch die vielen unterschiedlichen Treiber, die für die Drucker benötigt wurden. Zum einen, weil man alle aktuell halten musste, aber auch, weil immer wieder Support-Anfragen von Lernenden und Lehrpersonen kamen, welche die Treiber für einen bestimmten Drucker nicht auf ihrem Rechner installiert hatten und deshalb nicht drucken konnten.
 
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Kommentare

Mittwoch, 10. Juli 2019 Temperli
Leider ist die Computer Anlage nicht mehr auf dem neusten Stand, davon zeugen die ständigen Abstürze der IT Anlage und Vogt erläutert Selbstverständlichkeiten, die andere Schulen schon lange haben, aber weiter entwickelt haben.

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