Storage Trends 2019

Storage Trends 2019

Storage Trends 2019

(Quelle: iStock Photo)
Artikel erschienen in IT Magazine 2019/05
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4. Mai 2019 -  Die Art und Weise, wie Unternehmen ihre Daten speichern und abrufen, hat sich in den letzten Jahren grundlegend verändert. Im Schwerpunkt beleuchten wir die wichtigsten und vielversprechendsten Speichertrends der nahen Zukunft.
Die Speicherindustrie entwickelt sich schneller als je zuvor. Marktforscher rechnen mit enormen jährlichen Datenzuwachsraten von bis zu 40 Prozent. Das Gesamtspeichervolumen soll bis 2020 über 50 Zettabyte (ZB) betragen – eine Datenmenge, die vor einigen Jahren noch unvorstellbar war.

Der Erfolg von Unternehmen, sei es eines mit fünf Mitarbeitern oder eines der Global Fortune 500, hängt somit zunehmend mit dessen Speicherstrategie zusammen, denn diese bildet das Fundament, auf dem alles andere aufbaut. Und das muss sicher und felsenfest sein sowie aus den zuverlässigsten Komponenten bestehen.

Die Speicher-Landschaft ist aber auch zunehmend komplexer geworden, neue Technologien, Modelle und Konzepte entern den Markt, und der Wald an möglichen Optionen, sei es bei der Datensicherung, Backup-Strategie oder Datenanalyse, wird immer dichter. Trotzdem lassen sich einige Hauptströme erkennen, wenn es darum geht, zu erkennen, welche Trends in naher Zukunft die Möglichkeit bieten, das Geschäftsmodell von Unternehmen nachhaltig positiv zu beeinflussen.

Automatisierung, Cloud & Backup

Der Bedarf an Automatisierung auf breiter Front ist da. Die Tage der Band- und manuellen Sicherung gehören der Vergangenheit an und das Thema Cloud müsste deutlich auf dem Firmenradar zu erkennen sein. Angesichts der hinter jeder Ecke lauernden potenziellen Sicherheitsverletzungen ist es heute ausserdem wichtiger denn je, kritische Backup-Prozesse zu automatisieren, anstatt es dem Zufall zu überlassen, dass die Mitarbeiter daran denken, das Backup zu aktivieren.

Hierbei geht der Trend in Richtung Appliance-basierten Backups im Zusammenspiel mit geo-redundantem Cloud-­Speicher. So können automatische Back­ups erstellt werden, wobei die Daten dank Speicherung in der Cloud wiederhergestellt werden können, egal was lokal mit ihnen passiert: Etwa durch bösartige Angriffe, wie etwa Ransomware, die alle Dateien im Netzwerk verschlüsseln und somit unbrauchbar machen kann, oder durch unvorsichtige Mitarbeiter, die vielleicht aus Versehen wichtige Dateien löschen. Dank geo-redundanter Speicherung werden sämtliche Daten in mehreren Rechenzentren gesichert und können sogar dann wiederhergestellt werden, wenn einer der Speicherstandorte ausfällt, etwa durch eine Beschädigung der Infrastruktur. Die Cloud erlaubt es Unternehmen einerseits die Kontrolle über kritische Geschäftsdaten zu behalten und gleichzeitig die Skalierbarkeit, Kosteneffizienz und Flexibilität von Software-as-a-Service (Saas)-Lösungen zu nutzen. Diese Art von Backup-Lösung trägt damit im Wesentlichen dazu bei, Datenverlust und Ausfallzeiten zu vermeiden. Ausserdem erlaubt eine Speicherstrategie, die auf der Cloud basiert, Mitarbeitenden auch dann zu arbeiten, wenn die eigene Infrastruktur ausser Betrieb ist, indem diese ganz einfach remote auf die Daten in der Cloud zugreifen. Wenn Backup-Daten in die Cloud verlagert werden, können diese zudem für Migration, Entwicklung und Tests, Daten-Analyse und mehr wiederverwendet werden, wodurch sich wiederum Mehrwert generieren lässt.
 
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