Stellenanzeigen für Suchmaschinen optimieren

Stellenanzeigen für Suchmaschinen optimieren

Stellenanzeigen für Suchmaschinen optimieren

(Quelle: Jobchannel)
Artikel erschienen in IT Magazine 2018/03
Seite 1
3. März 2018 -  Von Andreas Bachmann

Wer sichergehen möchte, dass sein Stelleninserat auch via Google und Co. gefunden wird, sollte einige grundsätzliche Regeln einhalten und sich von Anzeigen, wie sie früher in Zeitungen publiziert wurden, verabschieden.
Ein Grossteil der Jobsuchenden startet ihre Suche heute auf einer Suchmaschine – Google beispielsweise. Sie geben Stichwörter wie zum Beispiel "Java Programmierer Bern" ins Suchfeld ein und klicken dann auf die passenden Resultate. Damit man als Arbeitgeber mehr Bewerbungen erhält, macht es also Sinn, Stellenanzeigen soweit zu optimieren, dass sie von (Job-)Suchmaschinen gefunden und angezeigt werden.

Firmenwebsites, Online-Jobplattformen und Social-Media-Kanäle sind mittlerweile die üblichen Wege, eine Stellenanzeige zu veröffentlichen. Trotz der digitalen Mittel sehen viele Stellenanzeigen aber nach wie vor aus, als kämen sie direkt aus einem gedruckten Magazin. Als Folge werden die Stellenanzeigen von Suchmaschinen nicht gefunden, sondern gehen in der Masse an Informationen unter. Das Resultat: viel zu geringe Bewerbungseingänge. Beachtet man jedoch ein paar Regeln, kann man einer Bewerbungsflaute Gegensteuer geben.

Strukturieren und gefunden werden

Damit Suchmaschinen wie Google, aber auch Jobsuchmaschinen wie 100000jobs.ch Stellenanzeigen einfacher auf der Webseite eines Unternehmens erkennen können, müssen diese auch in angemessener Form publiziert werden. Als erste Massnahme sollte daher auf der Firmen-Website eine Rubrik wie zum Beispiel "Karriere" oder "offene Stellen" eingerichtet werden. Unter dieser Rubrik wiederum sollte man für jede Vakanz eine eigene Unterseite einrichten. Und diese Unterseite mit der Vakanz soll über einen Link auf der Karriere-Rubrik zu erreichen sein.

Damit Suchmaschinen die Stellenanzeige einfach finden, sind von PDF-Dateien oder gar Bildern, welche die Stellenanzeige beinhalten, möglichst die Finger zu lassen. Klar können ­Google und Co. mittlerweile auch die Inhalte von Bildern erkennen. Aber die Texterkennung ist nach wie vor sehr viel genauer als die Bilderkennung. Vor allem dann, wenn viel Text verwendet wird – was bei einer Stellenanzeige in der Regel der Fall ist –, ist eine Bilddatei die denkbar schlechteste Form.

Am optimalsten können Stellenanzeigen von Suchmaschinen gefunden und gelesen werden, wenn sie als ganz normale Unterseite, also als HTML-Text, allenfalls mit einem passenden Bild zur Aufmerksamkeit, erstellt werden. Damit Suchmaschinen sich auf den einzelnen Unterseiten zurechtfinden und damit die Website-Besucher beziehungsweise Jobsuchenden sich auf der Website nicht verlieren, lohnt es sich, dafür zu sorgen, dass die HTML-Struktur sauber organisiert ist, etwa indem Title-­Tags gesetzt werden.
 
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