Windows wird unter Codenamen "Polaris" rundumerneuert

Windows wird unter Codenamen 'Polaris' rundumerneuert

Windows wird unter Codenamen "Polaris" rundumerneuert

(Quelle: SITM)
26. Januar 2018 -  Unbestätigten Meldungen zufolge soll Microsoft 2019 eine neue Windows-Version mit Codenamen "Polaris" veröffentlichen. Diese setzt auf dem Windows Core OS auf und soll mehr Performance und Sicherheit bieten.
Microsoft will Windows auf der ganzen Linie modernisieren und von altem 32-Bit-Ballast befreien, so ein Bericht von "Windows Central". Die Version, die für klassische Formfaktoren wie Desktop-PCs konzipiert ist, trägt den Codenamen "Polaris" und basiert auf Windows Core OS, einer abgespeckten Version des heutigen Windows 10. Die ebenfalls auf Core OS aufsetzende Mobile-Ausführung trägt die Bezeichnung Andromeda OS und soll erstmals bei einem faltbaren Mobilgerät zum Einsatz kommen ("Swiss IT Magazine" berichtete).

Als Benutzeroberfläche soll sowohl bei Polaris als auch bei Andromeda CShell zum Einsatz gelangen, ein Nachfolger des heutigen Windows-10-GUI. Durch den modularen Aufbau der verschiedenen Windows-Versionen werden alle Varianten auf derselben Code-Basis beziehungsweise der UWP-Architektur aufsetzen. Gleichzeitig soll auf sämtliche Legacy-Bestandteile verzichtet werden und alte Win-32-Komponenten wie die heutige GUI, die Systemsteuerung oder Apps wie wie Notepad und Paint sollen ihren UWP-Pendants Platz machen. Damit Windows-32-Apps in Polaris weiterhin genutzt werden können, sollen diese via Remote-Virtualisierung über Container unterstützt werden. Durch die ausschliessliche Verwendung der UWP-Architektur sollen Anwender von einer stark verbesserten Security, von einem geringeren Energieverbrauch wie auch von mehr Performance profitieren.
Bereits heute ist Microsoft dabei, Windows 10 vom alten Win32-Ballast zu befreien und ersetzt mit jedem grossen Frühlings- beziehungsweise Herbst-Update alte Komponenten der Systemsteuerung durch ihre neuen Pendants. Aktuell sei auch ein aufgefrischter Datei Explorer in der Mache, der Ende Jahr die aktuelle Variante ablösen soll.

Ein Upgrade auf Polaris von Windows 10 soll nicht vorgesehen sein. Auch sollen die aktuellen Windows-10-Versionen und Polaris parallel existieren, zumal Polaris primär für Anwender konzipiert wird, die sich auf Basis-Anwendungen wie das Surfen oder Office-Appes beschränken. Laut "Windows Central" ist mit einem ersten Polaris-Release im kommenden Jahr zu rechnen. (rd)
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