Ein Viertel aller Websites basiert auf Wordpress

Ein Viertel aller Websites basiert auf Wordpress

10. November 2015 -  Wordpress ist das dominierende CMS im World Wide Web. Mehr als die Hälfte aller Sites mit Content Management System basieren auf der Lösung. Bei den Programmiersprachen dominieren derweil PHP und Jacascript.
Ein Viertel aller Websites basiert auf Wordpress
(Quelle: W3Tech)
Wordpress dominiert das Web. Wie die Marktforscher von W3Tech berichten, basiert jede Vierte Website heute auf der Blogging-Lösung. Betrachtet man nur die Sites, bei denen ein Content Management System im Hintergrund läuft, ist die Dominanz sogar noch drückender. Hier kommt Wordpress auf einen Anteil von 58,7 Prozent. Abgeschlagen auf Platz zwei folgt Joomla mit 6,6 Prozent, vor Drupal mit 5, Magento mit 2,9 und Blogger mit 2,8 Prozent.

Betrachtet man nur die 1000 meistbesuchten Websites, sinkt der Anteil von Wordpress auf 30,3 Prozent. Drupal kommt auf 19,7 Prozent der Traffic-starken Websites zum Einsatz, der Adobe Experience Manager auf 11,8 Prozent.


Wie W3Tech weiter schreibt, legt Wordpress vor allem auf Kosten von Joomla, Drupal und Blogger zu. Ebenfalls leicht zulegen können derweil Plattformen wie Magento, Squarespace und Shopify. Allerdings wächst kein CMS-System so schnell wie Wordpress. Alle 74 Sekunden beginnt eine der 10 Millionen meistbesuchten Website mit Wordpress. Zum Vergleich: Mit Shopify, dem am zweitschnellsten wachsenden CMS, wird alle 22 Minuten eine neue Site lanciert.
Daneben hat W3Tech auch noch weitere Zahlen zu verwendeten Webtechnologien im Angebot. So heissen die populärsten Server-seitigen Programmiersprachen PHP (81,5%), ASP.Net (16,2%) und Java (3%), während Client-seitig Javascript auf einen Anteil von 90,9 Prozent kommt, vor Flash mit 9,8 und Silverlight mit 0,1 Prozent. Die am häufigsten verwendete Javascript-Bibliothekt heisst Jquery mit 67 Prozent, vor Bootstrap mit 9,7 und Modernizr mit 9,4 Prozent. CSS kommt auf 92,6 Prozent der Sites zum Einsatz, Compression auf 63,2 Prozent und Cookies auf 48,5 Prozent. Auf 71,6 Prozent aller Sites findet man JPEGs, auf 68,4 Prozent PNGs und auf 41,6 Prozent GIFs. Das populärste Social Widget ist Facebook mit einer Verwendung auf 16 Prozent aller Website, gefolgt von Twitter mit 10,6 und Google+ mit 8,5 Prozent. Und 52,9 Prozent aller Sites nutzen Google Analytics zur Traffic-Auswertung. Diese und weitere Statistiken findet man hier. (mw)
Weitere Artikel zum Thema
 • Erneut Schwachstelle in Wordpress entdeckt
 • Über eine Million Wordpress-Sites gefährdet
 • Slimstat-Plug-in gefährdet 1,3 Millionen Wordpress-Sites

Vorherige News
 
Nächste News

Kommentare

Mittwoch, 11. November 2015 person
Eigentlich wollte ich zu den CMS Geschichten hier keinen Kommentar abgeben. CMS bedeutet für mich dann einen Gewinn, wenn ich als Anfänger innerhalb einer Stunde das Ding bedienen kann. - Jetzt werden sich einige fragen, ob ich nicht ganz bei Sinnen bin. Mit Bedienen meine ich den End User, denn die ganze Einrichtung und Instandhaltung des CMS sollte von Profis vorgenommen werden. Der End User ist eigentlich nur der, der im Front End arbeitet. Was mir an dieser Grafik fehlt, ist das Contao CMS. Denn auf vielen Webseiten öffentlicher Stellen und im Business wird das vermehrt eingesetzt. Zu Joomla kann ich nur sagen, möglichst schnell umsteigen auf eine andere Lösung. Wordpress ist auch so so la la. - Den Newsfeed erledigt heute viel eine rdf/ xml Lösung. Sobald viele wechselnde Daten im Spiel sind. Die Frage danach ist die, welche Firma braucht viele wechselnde Feeds, oder auch viele wechselnde Daten ? (Evtl. srf.ch, News Seiten)

Dienstag, 10. November 2015 Marco
@Christian: Jedes Smartphone kann ganz problemlos jedes PDF in einem zweiten Tab öffnen, wenn man unterwegs eine Preisliste benötigt. Das haben Sie offenbar noch nicht mitbekommen. Die meisten Firmenwebseiten werden übrigens nach wie vor nicht mit Smartphones aufgerufen sondern nach wie vor mit Tablets und Desktop Geräten. Ich denke ich darf mir und meinen Angestellten doch ausreichend Fachkompetenz unterstellen nach exakt 20 Jahren Webdesign, schliesslich fahren wir nicht gerade mit VW Golf abends nach Hause weil wir erfolglos sind ;-). Unsere Erfahrungen beruhen auf der statistischen Erfassung von 462 (habe extra nachgeschaut für Sie) Webseiten welche wir betreiben. Jedes heruntergeladene PDF ist ein kostenloser Werbeflyer und die meisten drucken PDF sogar nach wie vor aus wenn sie eine Preisliste benötigen. Ich denke also wir werden auch weiterhin bei unserem sehr erfolgreichen System bleiben und den Kunden die Webseite so wartungsarm und performant wie möglich übergeben. Im übrigen werden PDF von Google genauso gelesen wie normaler Webinhalt. Wir haben eine Webseite die besteht nur aus Adresse, Titeln und etwa 25 PDF Links. Die Webseite ist eine derjenigen mit den meisten Klicks und meisten Downloads auch über Mobilgeräte.

Dienstag, 10. November 2015 tuxli
Das ist halt immer Ansichtssache wer von was welche Ahnung hat. Joomla ist ein sehr tolles, und mittlerweile sehr ausgereiftes CMS - es braucht natürlich schon etwas Know How um es auch nutzen zu können. Im Gegensatz zu Wordpress - welches nach wie vor eine völlig durchlöcherte Blogsoftware ist. Eine gute Sache aber weit von einem CMS entfernt. Wer aber immer noch über FTP arbeitet der kann es eigentlich auch gerade zu sein lassen....

Dienstag, 10. November 2015 Christian Zumbrunnen
@Marco So tun, als ob du etwas verstehst und dann die Preise auf PDF auslagern und per FTP hochladen. Pfft... Da staunt der Laie und wundert sich der Fachmann, insbesondere wenn er die Seite mit dem Handy anschaut.... Aber als Kommentar auf einen Artikel bei dem Bootstrap eine JavaScript-Bibliothek ist nicht schlecht.

Dienstag, 10. November 2015 Dani S.
Also ich mag den statischen Ansatz mit HTML5/ CSS3. Mit WordPress habe ich mich immer schwer getan. Mein Favorit djangoCMS oder aber Plone. Mehr zu den einzelnen CMS: http:/ / www.cms-garden.org/ de/ cms

Dienstag, 10. November 2015 Marco
Back to Handarbeit. Ich habe jahrelang Joomla benutzt. War ein gutes System bis 1.5, seither kann man es in die Tonne kloppen. Zum Glück hat man bei Wordpress dann die CMS Funktionalität ins Blogsystem gebracht. Damit lassen sich schnell ansprechende Seiten erstellen und die Besitzer der Seite sind auch ohne grosse Kenntnisse in der Lage alles aktuell zu halten und auch mal eine Änderung vorzunehmen. Drupal mag ich aber es gibt selten Grund für den Einsatz. Magento ist kein CMS sondern ein Shop System wie Oxid & Co. und Blogger kenne ich gar nicht. Das Problem bei den CMS ist leider, dass ein Grossteil nicht aktuell ist und deshalb Angreifern Tür und Tor öffnet. Da jeder 13-jährige ein CMS installieren kann glaubt heute auch jeder er wäre ein Webdesigner und die grössten Nieten am Computer verkaufen Firmen Webseiten obwohl sie nicht einmal die Grundlagen einer Seitenoptimierung verstehen. Sie machen die Kunden auch nicht darauf aufmerksam, dass ein CMS permanent gewartet werden muss. In Wirklich benötigen ca. 95% der Firmen eine Webseite welche ohne News auskommt und nur statisch ist. Es ist deshalb ein völliges Unding Webseiten mit einem CMS zu erstellen. Die Leute welche aber eine Ahnung von echtem Webdesign haben kommen am CMS aber nicht vorbei. Ich persönlich habe angefangen den Leuten möglichst nur noch statische HTML5 - CSS3 Webseiten, möglichst in Bootstrap Ausführung zu verkaufen. Einmal installiert, muss man drei bis vier Jahre nichts daran machen. Keine Folgekosten bis zum Redesign und Preise und ähnliches was man auf Webseiten findet werden auf PDF ausgelagert, welche auch Laien problemlos austauschen können per FTP.

Neuen Kommentar erfassen

Kommentare werden vor der Freischaltung durch die Redaktion geprüft.
Anti-Spam-Frage Vor wem mussten die sieben Geisslein aufpassen?
Antwort
Name
E-Mail
NEWSLETTER ABONNIEREN
Abonnieren Sie unseren täglichen Newsletter mit den wichtigsten ICT-Meldungen
SWISS IT MAGAZINE - AUSGABE 2019/09
Schwerpunkt: Herausforderung Datenmigration
• Datenmigration: Ein strategisches Projekt
• Erfolgreiche Datenmigration: So geht’s
• Marktübersicht: Partner für die Datenfracht
• Aus zwei mach eins
• Die Altdaten bei Migrationen in den Griff bekommen
Zum Inhaltsverzeichnis
SPONSOREN & PARTNER