Vernetzung für Bett, Waschküche und Stube

Vernetzung für Bett, Waschküche und Stube

(Quelle: Philips)
4. Oktober 2015 -
Artikel erschienen in IT Magazine 2015/10
Neben unzähligen neuen Smartphones und Smartwatches («Swiss IT Magazine» berichtete in der letzten Ausgabe) war an der diesjährigen IFA in Berlin auch das Thema Smart Home prominent vertreten – mit einigen durchaus erwähnenswerten Produkten.
So stellte Samsung beispielsweise den Schlafsensor Sleepsense vor. Sleepsense erinnert optisch an einen Pfannenuntersatz oder einen Pingpong-Schläger und wird unter die Matratze gelegt, von wo aus das Gerät Daten aufzeichnet und ans Smartphone überträgt. Gemessen werden nebst der Schlafzeit und der Schlafphasen unter anderem auch der Herzschlag, die Atemfrequenz oder die Bewegungen während des Schlafs. Aufgrund der gesammelten Daten kann die entsprechende App dann Verbesserungevorschläge machen. Zudem kann Sleepsense auch ins Smart-Home-System von Samsung eingebunden werden, so dass beispielsweise automatisch TV oder Klimaanlage abgeschaltet werden, wenn der Nutzer einschläft. Wann und zu welchem Preis Sleepsense erscheint, steht noch offen.
(Quelle: Philips)
Samsung Sleepsense misst nebst Schlafphasen auch den Herzschlag und die Atemfrequenz. (Quelle: Samsung)
Die Smartthinq-Sensoren von LG machen «dumme» Haushaltsgeräte smart – etwa Waschmaschinen oder Kühlschränke. (Quelle: LG)
Logitechs Harmony Hub macht das Smartphone zur Fernbedienung. (Quelle: Logitech)
Die Eve-Lösungen von Elgato arbeiten mit Apples Homekit zusammen und integrieren so unter anderem Siri. (Quelle: Elgato)
Waschmaschine mit dem «ersten vernetzten Dosiersystem der Welt» – die EditionConn@ct von Miele. (Quelle: Miele)

Mit LG hat an der IFA auch der andere koreanische Elektronikriese Smart-Home-
Neuheiten gezeigt – unter anderem den Smartthinq-Sensor, der rasch und einfach herkömmliche Haushaltsgeräte smart machen soll. Dazu wird der Sensor beispielsweise an ein Gerät wie die Waschmaschine geklebt und merkt dann aufgrund der (nicht vorhandenen) Vibrationen, ob ein Waschgang fertig ist. In einem Kühlschrank soll der Sensor etwa erfassen können, wie oft die Türe geöffnet wird, wie kalt es ist oder ob der Kühlschrank bald leer sein wird. Ebenfalls soll es möglich sein, über Smartthinq Geräte wie einen Luftbefeuchter zu steuern. Gezeigt hat LG ausserdem den Smart Lightwave Oven, eine Mikrowelle mit WLAN, die man übers Smartphone bedienen kann und die bei einem Defekt ein Selbstdiagnose-Programm laufen lässt, dessen Resultat direkt an LG übermittelt wird. Und das Klimagerät LG Smart Air Conditioner informiert den Nutzer, wann beispielsweise der Filter gewechselt werden muss, und kann natürlich ebenfalls via Smartphone ferngesteuert werden.
 
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