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Sparen oder nicht sparen

Sparen oder nicht sparen

Artikel erschienen in IT Magazine 2014/01
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9. Februar 2014 -  Durch die strategische Nutzung von Open Source lassen sich Kostenvorteile erzielen – oder doch nicht? Die Meinungen gehen diesbezüglich nach wie vor auseinander.
Fast jedes Unternehmen in der Schweiz nutzt heute in irgendeiner Form Open Source Software (OSS). Dies geht aus der letzten Open Source Studie Schweiz von SwissICT und dem Open-Source-Förderverein /ch/open hervor, die im Herbst 2012 veröffentlicht wurde. Trotzdem wird das Thema nach wie vor und zum Teil auch sehr kontrovers diskutiert. Dabei geht es meist um die beiden Punkte Kosteneinsparungen und die Unabhängigkeit von Lieferanten, die neben der Unterstützung von offenen Standards und Schnittstellen als grösste Vorteile von Open-Source-Lösungen gelten. Aber auch ungeklärte Haftungsfragen, der Mangel an kommerziellen Open-Source-Dienstleistungen sowie eine fehlende Akzeptanz von Seiten der Anwender sind oft Gegenstand der Auseinandersetzungen.
Doch wie ist es nun: Fährt man mit Open Source Software langfristig günstiger oder nicht? «Swiss IT Magazine» hat diese Frage dem Schweizer Open-Source-Dienstleister Adfinis Sygroup und dem amerikanischen IT-Riesen Oracle – der seit der Übernahme von Sun bekanntlich auch ein grosses Open-Source-Standbein besitzt – gestellt und sie um ihre Meinung gebeten.

Adfinis Sygroup: OSS bietet die notwendige Flexibilität, um langfristig kostengünstigere Projekte zu realisieren

Sparen oder  nicht sparen
«Muss sich ein Unternehmen aus einem Vendor Lock-in befreien, kann dies sehr teuer werden.» Michael Moser, Verwaltungs-ratspräsident, Adfinis Sygroup (Quelle: Adfinis Sygroup)
Heute stellt sich nicht weiter die Frage, ob man in der isolierten Betrachtungsweise mit Open Source Software als Lizenzform günstiger fährt oder nicht. Auch die Entwicklung und der Betrieb von Open-Source-Software-Projekten verursachen Investitions- und Betriebskosten. Und: Es gibt auf dem Markt mittlerweile auch unzählig viele kostengünstige Closed-Source-Software-Angebote in unterschiedlichster Ausprägung.
Wichtiger in der Gesamtbetrachtung der Wirtschaftlichkeit ist die Frage der Abhängigkeit von einem Softwarehersteller oder einer technischen Produktlösung. Denn, führt die Beschaffung einer zentralen Softwarekomponente die beschaffende Organisation zu einem Lieferanten mit einer proprietären Software, so führt dies schnell in die klassische Abhängigkeit, zu einem sogenannten Vendor Lock-in. Eine entsprechende Beschaffung eines proprietären Softwareprodukts kann somit gravierend Einfluss nehmen auf weitere IT-Beschaffungsprojekte, welche den Kriterien- und Bewertungskatalog im Beschaffungsprozess selbst negativ beeinflussen. Eine beschaffende Stelle darf jedoch zu keinem Zeitpunkt von einem externen Dienstleistungsanbieter oder einem Softwarehersteller im weiteren Beschaffungsprozess eingeschränkt oder einseitig beeinflusst werden. Sie muss jederzeit die Freiheit haben, die bestmöglichste, optimalste und wirtschaftlichste Softwarelösung zu evaluieren.
 
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