Die Cloud ist für viele zu komplex

Die Cloud ist für viele zu komplex

2. April 2011 -
Artikel erschienen in IT Magazine 2011/04
Abacus-CEO Claudio Hintermann
Herr Hintermann, Abacus setzt zurzeit stark auf die Cloud. Folgen Sie da nicht einfach einem Trend?
Jein, Cloud ist sicherlich zurzeit ein Marketing-Buzzword, allerdings nicht ohne Grund. Die technische Entwicklung reflektiert die marktwirtschaftlichen Erfordernisse. Cloud-Anwendungen ermöglichen deutliche Kostenreduktionen und steigern die Flexibilität von IT-Ressourcen. Trotzdem dürfte es nur wenige Anbieter geben, die vom Cloud-Hype profitieren können.
Wieso?
Die Cloud ist technisch viel anspruchsvoller als die letzte Generation der Client-Server-Systeme. Früher stürzte im Allgemeinen der Client ab. Man musste also neu booten und verlor vielleicht die letzten paar Eingaben. Heute ist der Client nur noch eine Eingabemaske. Die gesamte Funktionalität liegt beim Server. Stürzt dieser ab, können zahlreiche Personen gleichzeitig betroffen sein. Das abzusichern, ist eine enorme technische Herausforderung, die nicht mehr viele Hersteller bewältigen können.

Zuletzt verzeichneten Sie einen deutlichen Kundenanstieg bei Ihrer Cloud-Buchhaltungslösung. Haben Sie dafür eine Erklärung?
Das Geschäftsmodell ist einfach viel weiter. Am Anfang wurden alle Cloud-Lösungen mit einer Verfügbarkeit von 24/7 angeboten. Diese Hochverfügbarkeit hat die Kostenersparnisse für kleine Betriebe gleich wieder aufgefressen. Dabei reicht eine Montag-bis-Freitag- nine-to-five-Lösung absolut aus. So wird die Technologie erschwinglich.
 
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Anti-Spam-Frage Wieviele Fliegen erledigte das tapfere Schneiderlein auf einen Streich?
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