Bei Neuentwicklungen wird gespart

Bei Neuentwicklungen wird gespart

4. März 2009 -  Im vergangenen Jahr haben mehr als die Hälfte der Telekom- und Technologieunternehmen ihr Budget für die Entwicklung neuer Produkte gesprengt. Deshalb werden Innovationen nun zurückgeschraubt.

58 Prozent der Telekom- und Technologie-Firmen haben 2008 mehr Geld als budgetiert für Neuentwicklungen ausgegeben, wie eine Studie des Dienstleisters Accenture zeigt. Als Konsequenz stoppten 70 Prozent der Firmen die Arbeit an neuen Produkten oder Dienstleistungen.


Viele der Befragten beklagten sich über ineffiziente Entwicklungsprozesse und holprige Markteinführungen. Zwei von fünf Unternehmen beklagten, dass der Weg von der Idee über den Prototypen bis zum fertigen Produkt zu lange dauert. Auch die Kooperation scheint ungenügend. 34 Prozent bemängeln die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Abteilungen. Zudem berichten 25 Prozent, dass Neuheiten vor der Markteinführung nicht genügend getestet werden.


Hilfe verspricht der Open-Development-Ansatz. Laut Nikolaus Mohr, Geschäftsführer im Bereich Communications & High Tech bei Accenture, nutzen Firmen wie Google und Apple die Kreativität der Masse, um beispielsweise ihr Arsenal an mobilen Web-Diensten fürs Handy zu füllen. 68 Prozent der Befragten erhoffen sich durch diesen Ansatz Effizienzgewinne. Allerdings nutzen nur 29 Prozent dieses Verfahren.


Trotz aller Probleme brachte 2008 jede Firma durchschnittlich 15 Neuheiten auf den Markt. Und auch für 2009 will jedes zweite Unternehmen etwas Neues veröffentlichen. Für die Studie hat Accenture 277 Verantwortliche für Produktentwicklung in Telekom- und Technologieunternehmen in den USA, Grossbritannien, Frankreich und Deutschland befragt.

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