Windows-XP-Workshop Teil 4: Windows.Net Server - IntelliMirror und Management

Windows-XP-Workshop Teil 4: Windows.Net Server - IntelliMirror und Management

29. Oktober 2001 - Der für nächsten Sommer erwartete erste Release von Windows.Net Server bringt zahlreiche Verbesserungen beim Clientmanagement und kann noch differenzierter gesteuert werden.
Artikel erschienen in IT Magazine 2001/38

Während der Client der neuen Windows-Version unter der Bezeichnung Windows XP bereits auf dem Markt ist, wird die Serverversion (Codename "Whistler") wohl nicht vor dem Sommer 2002 als Windows.Net Server ausgeliefert werden. An dem zeitlichen Abstand zwischen der Client- und der Servervariante ebenso wie an den unterschiedlichen Bezeichnungen wird deutlich, dass Microsoft seine Entwicklungslinien nun nicht mehr in Windows 9x und Windows NT/2000/XP trennt, sondern in Clients und Server.



Der Windows.Net Server wird dementsprechend schon wieder einige Verbesserungen aufweisen, die bei Windows XP noch nicht zu finden sind. Das beginnt bei einer erweiterten Funktionalität von WMI (Windows Management Instrumentation) und geht bis zur neuen Version 6.0 der Internetinformationsdienste statt der bei Windows XP integrierten Version 5.1.
Auch für den Betrieb im Netzwerk gibt es keine direkten Abhängigkeiten zwischen den beiden Entwicklungslinien. Die Funktionen von Windows XP lassen sich denn auch voll mit einem Windows-2000-Server nutzen.



Der Fokus bei der Entwicklung von Windows.Net Server liegt dagegen auf neuen, eigenständigen Serverfunktionen. Dazu gehören zusätzliche Dienste wie die Integration des Microsoft SharePoint Portals, neue Sicherheitsfeatures, aber eben auch Verbesserungen für das Clientmanagement.


Wichtige Detailverbesserungen

Das zentralisierte Management von Clients steht bei Microsoft seit dem Beginn der Diskussion über TCO (Total Cost of Ownership) vor rund fünf Jahren ganz oben auf der Prioritätenliste. Mit Windows 2000 und den dort eingeführten Funktionen für das Änderungs- und Konfigurationsmanagement (Change and Configuration Management), wie beispielsweise den Remote Installation Services (RIS), der Synchronisation von Offline-Dateien und insbesondere den Gruppenrichtlinien für eine differenzierte Steuerung von Clients, wurde hier ein erster Meilenstein erreicht. Beim Windows.Net Server sind es nun eher kleine, aber wichtige Verbesserungen, die umgesetzt wurden.



Einige der erweiterten Features finden sich auch schon bei Windows XP. Dazu gehört das Werkzeug RSoP (Resultant Set of Policies), mit dem die Abhängigkeiten zwischen verschiedenen Gruppenrichtlinien einfacher analysiert werden können. Zu nennen sind hier aber insbesondere auch die automatischen Updates und die Remote Assistance. Diese Funktionen finden sich auch beim Windows.Net Server. Neben diesen clientseitigen Funktionen - bei der Remote Assistance verhält sich ein Windows.Net Server nicht anders als ein Windows-XP-System - gibt es aber auch viele Verbesserungen bei der Serverfunktionalität beziehungsweise Optimierungen, die nur im Zusammenspiel mit Windows.Net Servern voll zum Tragen kommen.



 
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