Abacus aus dem Browser

Abacus aus dem Browser

27. September 2010 - Anfang Jahr hat das Schweizer Softwarehaus Abacus die die komplett Web-basierte ERP-Software Abacus vi lanciert. Der allererste Kunde erklärt, wie sich die Lösung bewährt.
Artikel erschienen in IT Magazine 2010/10
Blick ins Hauptmenu der neuen Abacus-Lösung vi, eine Java-basierte Rich Internet Application, die im Browser läuft und im Software-as-a-Service-Modell bezogen werden kann. (Quelle: Vogel.de)

Richtig beschaulich ist es am Hauptsitz der Firma Bernasconi Boden Decken Wände im aargauischen Aarburg. Auf den ersten Blick würde nichts darauf hindeuten, dass man sich hier im Unternehmen, wo Maler, Gipser und Tapezierer ein- und ausgehen, bei einem der fortschrittlichsten Kunden des Schweizer Business-Software-Herstellers Abacus befindet. Das Unternehmen – mehr dazu in der Infobox auf dieser Seite – war der erste Kunde überhaupt, der Ende 2009 auf die neue, vollständig Web-basierte Abacus-Version vi gewechselt hat. Zudem gehört Bernasconi zu den Abacus-Beta-Testern. Aber alles der Reihe nach.



Hard- und Software zentralisiert

Die Firma Bernasconi setzt erst seit kurzem auf Abacus-Software, nämlich seit Anfang 2008. Zu verdanken hat man das dem aktuellen Finanzleiter und IT-Chef Andreas Schwaller. Er hat vor etwas mehr als zweieinhalb Jahren den Auftrag erhalten, die damals noch dezentrale IT zu zentralisieren und gleichzeitig die an den verschiedenen Orten eingesetzte und teilweise veraltete Business Software abzulösen. «Unser Ziel war eine vernetzte, integrierte Standardlösung. Eine Lösung und wenige Schnittstellen», erklärt Schwaller.

Die Vorteile der Zentralisierung von Hard- und Software liegen auf der Hand: Synergien nutzen. Sie ermöglichte dem Unternehmen eine durchgängige, konsistente und automatische Fakturierung sowie Abrechnung. Bis 2008 erfolgte die ganze Fakturierung und Auftragsbearbeitung noch in einem alten, auf DOS basierenden System namens Sicos. Vernetzt war nichts. In den Filialen wurde die Daten-Sicos in ein File exportiert und dieses via CD oder per Mail an die Zentrale übermittelt und dort wieder ins System eingelesen. Ausserdem setzte man für die Finanzbuchhaltung noch ein separates, zweites Programm namens Immbase ein, das vom Schwesterunternehmen Bernasconi Immobilien übernommen wurde. Dieses System war eigentlich auf die Liegenschaftsverwaltung zugeschnitten und damit nicht auf das ausgerichtet, was das im Baunebengewerbe tätige Unternehmen hauptsächlich tut. So wurde es im Laufe der Jahre von Bernasconi selber um die eine oder andere zusätzliche Funktion erweitert.

Die Firma Bernasconi stand so Anfang 2008 vor einer grossen Herausforderung. «Die IT so grundlegend umzukrempeln birgt tatsächlich eine gewisse Herausforderung in sich», bestätigt Andreas Schwaller. Viel Aufwand also für die IT-Abteilung, und die ist bei Bernasconi sehr klein. Eigentlich besteht sie nur aus einem Mann: Andreas Schwaller. Er stemmte die ganzen Projekte, zusammen mit dem Partner MTF aus Olten, der sich um das Netzwerk und die Hardware für das Unternehmen kümmert. «Zudem erhielt ich von Abacus direkt sehr viel Support», erklärt Schwaller, was nicht selbstverständlich, ja eher aussergewöhnlich sei.

 
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