Microsoft verschärft die Sicherheitsvorgaben für das Resilient File System (ReFS). Bereits mit den Windows-Sicherheitsupdates vom 13. Oktober 2026 hat der Konzern begonnen, neue Kontrollmechanismen für ReFS-Volumes auf Wechseldatenträgern einzuführen. Hintergrund ist, dass die Verwendung von ReFS auf externen Speichermedien wie USB-Festplatten offiziell nicht unterstützt wird. Weitere Gründe nennen die Redmonder nicht.
Die Umstellung erfolgt in zwei Phasen. Seit dem Oktober-Update protokolliert Windows entsprechende Laufwerke standardmässig in Audit-Ereignissen. Eine automatische Sperrung findet vorerst nicht statt. Administratoren erhalten damit die Möglichkeit, betroffene Geräte, Anwendungen und Arbeitsabläufe zu identifizieren.
Mit dem Sicherheitsupdate im Januar 2027 folgt dann die zweite Phase. Windows wird das Einbinden entsprechender ReFS-Volumes standardmässig blockieren. Administratoren können die Sperre über entsprechende Einstellungen jedoch aufheben. Eine Anleitung findet sich in folgendem
Blog-Beitrag.
Die neuen Sicherheitsmechanismen gelten für sämtliche unterstützten Windows-Plattformen. Unternehmen sollten laut
Microsoft die Übergangsfrist nutzen, um Abhängigkeiten zu prüfen und benötigte Daten oder Anwendungen auf unterstützte Speicherkonfigurationen zu migrieren. Die Verwaltung der Sicherheitsvorgaben erfolgt über die Windows-Registry oder Gruppenrichtlinien.
(sta)