Im August hat
Microsoft angekündigt, den Speicherbedarf von Windows zu senken und das Betriebssystem für PCs zu optimieren, die nur über wenig Arbeitsspeicher verfügen ("Swiss IT Magazine"
berichtete). Wie der Softwarekonzern jetzt in einem
Blog Post berichtet, ist man dem Ziel offenbar mit der Version 26H2 einen Schritt näher gekommen. Die Bemühungen hätten zu einer Windows Experience geführt, die um 20 Prozent responsiver sei, heisst es da.
Ein grosser Teil der Verbesserungen beruhe auf einer intelligenteren Nutzung von Arbeitsspeicher und Systemressourcen. So habe man die Speicherverwaltung verbessert, um mehr Ressourcen für die aktuell ausgeführten Aufgaben bereitzustellen. Die Massnahme mache sich speziell auf PCs mit 8 GB Arbeitsspeicher bemerkbar. Windows sei nun in der Lage, bis zu 2 GB mehr aktive Daten im Arbeitsspeicher zu halten, statt sie auf langsamere Speichermedien zu verschieben. Der PC bleibe damit reaktionsschnell, auch wenn weitere Apps oder Browser-Tabs geöffnet werden.
Daneben will Microsoft weitere speichersparende Verbesserungen eingeführt haben, die den Speicherverbrauch im Hintergrund reduzieren. So werden Widgets auf PCs mit 8 GB RAM erst dann geladen, wenn sie geöffnet werden, wodurch über 200 MB Arbeitsspeicher eingespart werden sollen.
Neben der RAM-Optimierung führt Microsoft im Blog-Beitrag weitere Performance-Verbesserungen ins Feld, die ein flüssigeres Arbeiten ermöglichen sollen. So wurde etwa das Bluetooth Pairing optimiert, wodurch sich AirPods beispielsweise um bis zu 15 Sekunden schneller koppeln lassen sollen. Weitere Verbesserungen finden sich in Anwendungen wie der Fotos App, die um bis zu 20 Prozent schneller starten soll.
(rd)