Meta hat das KI-Modell Muse Spark Open veröffentlicht. Wie der Konzern
mitteilt, handelt es sich um ein sogenanntes Open-Weight-Modell. Entwickler können es herunterladen und selbst betreiben, statt ausschliesslich über einen Clouddienst darauf zuzugreifen.
Meta bezeichnet Muse Spark Open als bislang leistungsfähigstes Open-Weight-Modell aus den USA.
Nach Angaben des Konzerns wurde das Modell vor allem für Software-Entwicklung und umfangreiche Aufgaben entwickelt, bei denen eine KI mehrere Arbeitsschritte selbständig plant und ausführt. Es kann neben Text auch Bilder, Audio und Video verarbeiten. In eigenen Tests liess Meta damit unter anderem Fehler in einer iOS-App beheben, neue Funktionen ergänzen und Videos in Davinci Resolve bearbeiten.
Wer Muse Spark Open lokal betreiben will, muss allerdings tief in die Tasche greifen. Laut Meta lässt sich das vollständige Modell auf zwei Mac Studios mit M5 Ultra und jeweils 512 GB Arbeitsspeicher ausführen. Zusammen stellen die beiden Rechner ein Terabyte Arbeitsspeicher bereit. Bereits die günstigste M5-Ultra-Ausführung mit 96 GB kostet in der Schweiz 5499 Franken, womit für zwei Geräte mindestens 10'998 Franken fällig werden. Die für Metas Aufbau benötigte Variante mit 512 GB kommt erst Ende Oktober auf den Markt. Einen Preis hat
Apple noch nicht genannt.
Das Modell ist ab sofort über verschiedene API-Dienste sowie zum
Download bei
Hugging Face und mehreren Cloudplattformen verfügbar.
(dow)