Als Photoshop-Alternative bezeichnet Entwickler
Tenzen Studio seine neueste Software namens
Photon Studio. Das Programm bringe Fotobearbeitung und Designarbeit zusammen, argumentiert der Entwickler. Photon bietet Ebenen und Masken, Textfunktionalität und Vektor-Shapes, Stiftpfade, Pinsel und Farbverläufe. Dazu kommen Funktionen fürs Retuschiere und jederzeitige Anpassung von Farben. Zu den recht umfassenden Funktionen gehören überdies Farbkurven und Levels mit Live-Vorschau, ein Klonstempel sowie von Photoshop her bekannte Features wie Content-aware Fill und Liquify.
Mit an Bord ist eine Freistellfunktion, mit der sich der Hintergrund zum Beispiel eines Fotos entfernen lässt. Die Basis dafür ist ein lokales KI-Modell, das direkt auf dem PC oder Mac läuft. Die Software unterstützt das PSD-Format und kann PSD-Dateien mit ebenem Laden. Dies bedeute aber nicht, dass jedes Photoshop-Feature denn Hin-und-her-Wechsel zwischen Photon Studio und Photoshop übersteht – die Entwickler merken an, man solle das Original-PSD stets behalten und das in Photon Studio erzielte Resultat damit vergleichen. Das spezielle Augenmerk soll dabei auf Text, Effekten, Masken und allfälligen Formatwarnmeldungen liegen.
Photon Studio ist erhältlich als Desktop-App für Windows, MacOS und Linux. Die Software lässt sich unter Angabe einer E-Mail Adresse herunterladen und kostenlos nutzen, das Erstellen eines Kontos und eine Anmeldung sind nicht erforderlich. Neben Photon Studio bietet der Entwickler eine ganze Creators Suite an. Einzelne Apps davon sind noch in Entwicklung, einige Teile der Suite funktionieren als Online Service oder enthalten KI-Funktionen mit Abrechnung via Credits. Die meisten Apps ausser Photon Studio sind Kaufversionen zum Preis von 59 US-Dollar; die komplette Suite inklusive der noch nicht veröffentlichten Apps kostet 89 Dollar.
(ubi)