Test Center – Abaclik von Abacus

Buchhaltung im iPhone-Zeitalter

Buchhaltung im iPhone-Zeitalter

Artikel erschienen in IT Magazine 2016/04
Was der Nutzer nach der Installation der App auf seinem Smartphone als erstes zu Gesicht bekommt, ist eine Übersicht mit einigen gelben, orangenen beziehungsweise roten Kacheln. Diese lassen sich frei verschieben und löschen, genau so wie man das mit anderen Apps auf dem iPhone tut. Als Privatperson, aber auch als Unternehmen, das kein Abacus ERP im Einsatz hat oder sich noch nicht damit verbunden hat, findet man fünf Kacheln: Privat, Geschäftlich, Aktivitäten, Dokumente und In&Out. Mit Privat und Geschäftlich können Spesen erfasst und verwaltet werden – wie der Name bereits verrät für private und/oder geschäftliche Zwecke. Mit Aktivitäten werden Leistungen erfasst, mit In&Out die Arbeitszeit, während man in Dokumente etwa Fotos von Belegen oder andere wichtige Unterlagen sammeln kann.
Diese fünf Funktionen kann man kostenlos nutzen, allerdings mit einer Einschränkung: Die erfassten Daten bleiben auf dem Gerät und Sachen wie Spesenabrechnungen oder erfasste Arbeitszeiten können nur per E-Mail geteilt werden. Wer mehr mit Abaclik anstellen und die Daten zum Beispiel direkt in seinem ERP weiterverarbeiten möchte, braucht eine Abacus Business Software, und zwar mindestens die Version 2015, sowie ein entsprechendes Abonnement.

Weiterverarbeitung in Abacus ERP kostet

Abos, um Daten zwischen Abaclik und der Abacus Business Software zu synchronisieren beziehungsweise dort weiterverarbeiten zu können, gibt es ab 1 Franken pro Nutzer und Monat und für bis zu 5 Franken pro Nutzer und Monat – je nachdem, was man benötigt. Das 1 Franken teure Abo Small enthält das Modul Employee Self Service (ESS), um beispielsweise Dinge wie die eigene Adresse oder den Zivilstand ändern und Kinderzulagen beantragen zu können. Zudem wird das Versenden und Empfangen von Nachrichten ermöglicht.
Das sind interessante Funktionen, die man aber nur selten brauchen wird. Um wirklich von Abaclik profitieren zu können, benötigt ein Unternehmen das Standardabo für 5 Franken, das zusätzlich die Weiterverarbeitung der Spesen und Aktivitäten, der mit In&Out gesammelten Daten und das Versenden und Empfangen von Aufgaben inklusive einem Kreditoren-Visumsprozess ermöglicht. Seit kurzem gibt es zudem noch ein Zwischenabo für 3 Franken, das ESS sowie In&Out bietet.
Die zusätzlichen Funktionen aktivieren Abacus-Nutzer direkt in den Einstellungen von Abaclik. Dafür benötigen sie eine Abacus Mobile ID (AMID), die in Abasky erstellt wird, wenn man die Abacus-Installation dort registriert. Mit dieser AMID meldet man sich dann in der App auf dem iPhone an und stellt so eine direkte Verbindung zum ERP her. Diese Anmeldung dauerte in unserem Test lediglich ein paar Sekunden. Die Arbeiten im Hintergrund, also bis die Abacus Business Software bereit für die Zusammenarbeit mit Abaclik ist, dauern natürlich länger.
Die Abaclik-Implementation bei einem Kunden, der bereits Abacus in der Version 2015 oder neuer einsetzt, dauert laut Theytaz in der Regel anderthalb Tage. Wenn der Kunde seine Installation zuerst auf die neueste Version von Abacus aktualisieren muss, dann geht es natürlich je nach Version und Modul länger. Zur Implementation gehören auch kurze Schulungen der App und der einzelnen Funktionen. Diese Funktionen wollen wir uns nun genauer anschauen.

Neuen Kommentar erfassen

Anti-Spam-Frage Wie hiess im Märchen die Schwester von Hänsel?
Antwort
Name
E-Mail
SPONSOREN & PARTNER