Wilmaa Box und Infocus IN3138HD - Die perfekte Combo für Outdoor-Fussballnächte

Wilmaa Box und Infocus IN3138HD - Die perfekte Combo für Outdoor-Fussballnächte

Artikel erschienen in IT Magazine 2014/06
Positiv an der Wilmaa Box ist nebst der Flexibilität sicherlich das einfache Setup. Wilmaa hat bei der Gestaltung des Angebots viel Wert auf Einfachheit gelegt – der Fernsehgenuss soll ohne langes Einrichten und Studium der Betriebsanleitung möglich sein. Dies ist dem Anbieter gelungen. Box auspacken, ans LAN anschliessen (beziehungsweise über WLAN den WPA/WPA2-Schlüssel eingeben) und schon kann der Fernsehspass beginnen. Man muss nichts aufsetzen, nichts einrichten, sich nirgends anmelden, alles funktioniert Out-of-the-Box. Lobenswert!
Was ebenfalls positiv auffällt, ist, dass im Paket bereits alle nötigen Kabel (HDMI, LAN) mitgeliefert werden, und dass die Geräte – also sowohl die äusserst kompakte Box wie auch die Fernbedienung – absolut wertig daherkommen. Ebenfalls kaum Erklärungsbedarf ist zudem rund ums Interface beziehungsweise bei der Bedienung der Wilmaa Box nötig. Das Menü ist intuitiv, die umfangreichen Möglichkeiten mit Live-Pause, dem zeitversetzten Fernsehen oder den Aufnahmefunktionen absolut logisch. Bezüglich Aufnahme cool: Man kann der Wilmaa Box auch sagen, sie soll ein Programm auf einen angeschlossenen USB-Stick oder eine externe HDD anstatt in die Cloud aufzeichnen. So kann man eine Sendung – oder ein allenfalls verpasstes Fussballspiel – via Stick dann überall hin mitnehmen und auf jedem Gerät, das MPEG2-Videos wiedergeben kann, abspielen.

Nichts für Zapper


Allerdings hat die Wilmaa Box auch einige Schwächen. Zum ersten muss auf den heute im Digital-TV-Zeitalter üblichen elektronischen Programm Guide (EPG) verzichtet werden. Man wolle die Funktion aber noch nachreichen, heisst es von Wilmaa.
Zum zweiten ist die Umschaltzeit enttäuschend. Der Wechsel zwischen zwei Sendern dauert – selbst wenn die Box am LAN und an einer 200-Mbit/s-Internetverbindng hängt – gut und gerne drei, vier oder gar fünf Sekunden. Ist man via WLAN verbunden oder schliesst die Box gar nur an eine 10-Mbit/s-Leitung an, dauert der Senderwechsel sogar noch ein, zwei Sekunden länger. Daran muss Wilmaa definitiv noch arbeiten, für einen Zapper ist das nichts. Ebenfalls zu lange dauert das Einschalten der Box aus dem Stand-by-Betrieb. Selbst über LAN und die schnelle Internetleitung wartet man nach dem Drücken des Power-Knopfs fast 30 Sekunden, bis das Fernsehprogramm auf dem TV erscheint.
Insgesamt lässt sich aber festhalten, dass die Einfachheit der Lösung und die Unabhängigkeit, die der Nutzer mit der Wilmaa Box erhält, durchaus dafür sprechen, sich das Produkt einmal genauer anzuschauen.

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