Storage as a Service für KMU

Storage as a Service für KMU

Artikel erschienen in IT Magazine 2010/11

Storage as a Service –

Storage as a Service ist also eine bedenkenswerte Alternative für jene Unternehmen, die grosse Datenzuwächse haben und diese sichern müssen, die mit einer hohe Volatilität im Datenvolumen umgehen müssen oder deren eigene Kapazitäten an ihre Grenzen stossen. Ehe eine Storage-Erweiterung der IT-Abteilung ansteht, lohnt sich das Gespräch mit einem Provider. Die Grösse des Unternehmens ist dabei weniger relevant. Rechenzentren bieten heute ihre Services oft im Baukastensystem an. Auch ein kleineres Unternehmen kann sich so die benötigten Dienstleistungen auf seine Bedürfnisse abgestimmt zusammen stellen. Die vom Rechenzentrum angebotenen Module decken die meisten Anforderungen ab, vieles kann von Unternehmensseite auch an diese Module angepasst werden. Ein Baukasten bietet allerdings oft nicht zu 100 Prozent das, was das Unternehmen bisher als Prozess hatte – er bietet aber alle Vorteile der Standardisierung und ist häufig eine gute Alternative zu den ungleich teureren und aufwendigeren Einzellösungen. Zudem erfüllt die Sicherheit der Archivierung beim Partner über mehr als ein Jahrzehnt hinweg jede Compliance-Anforderung.



Für die Zusammenarbeit mit einem Provider braucht es neben einer guten Vorbereitung auch Vertrauen. Für viele Unternehmen mag es komisch erscheinen, wenn man auf einen so wichtigen Teil wie die Archivierung nicht mehr selbst zugreifen kann. Auch muss sich das Unternehmen in den Bahnen der vorgegebenen Standard-Angebote bewegen, wirklich massgeschneiderte Lösungen sind nicht möglich. Eine gewisse Mindestbandbreite muss ebenfalls zur Verfügung stehen. In einem Hochtechnologieland wie der Schweiz sollte dies zwar kein Thema sein, das Unternehmen muss aber genau auf die Art der Anbindung achten. Sonst machen die Kosten hier die Kostenvorteile des Service Providing zunichte.




Kann man Service Providern

Oft gibt es Bedenken, dass die Daten beim Provider nicht sorgfältig gesichert werden könnten, dass sie irgendwo in den Weiten des Netzes verschwinden und ungerechtfertigterweise an Orten wieder auftauchen, denen man gern Industriespionage unterstellt. Wie viele KMU aber haben wirklich selbst eine Strategie zur Datensicherung, und wie viele dieser Strategien können es qualitativ mit der eines professionellen Rechenzentrums aufnehmen? Oft findet man gerade in kleinen Unternehmen handgestrickte Lösungen und nicht konsequent zu Ende gedachte Prozesse.



Rechenzentren hingegen haben klare Strategien zur Datensicherung. Cloud-Lösungen renommierter Anbieter bieten das heute übliche Level an Sicherheit und Transparenz für den Kunden – die Daten verschwinden nicht im Bermuda-Dreieck oder in den Weiten des World Wide Web. Klare Vereinbarungen wie Service Level Agreements (SLAs) stecken den gewünschten Rahmen ab – auch im Kostenbereich. Jeder weiss, was er vom anderen erwarten kann und muss.



Ein verlässlicher Partner ermöglicht dem Unternehmen nicht nur die Konzentration auf das Kerngeschäft, auch Kosten und Kapazitäten sind wesentlich besser planbar. IT-Dienstleistungen werden immer mehr zur Ressource, die wie Elektrizität oder Wasser nach Verbrauch bezogen und bezahlt wird. Investitionen in Anlagen oder Instandhaltung werden für Unternehmen zunehmend obsolet, der Fixkostenanteil sinkt genauso wie die Kosten für Sicherheit und Versicherungen.




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