Schutzsoftware für den Endpunkt

Schutzsoftware für den Endpunkt

Artikel erschienen in IT Magazine 2009/03

Weitergehende Funktionen

Nur ein Teil der mit dem Etikett Endpoint Protection vermarkteten Lösungen geht über den Funktionsumfang der klassischen Antivirensoftware hinaus. Check Point und McAfee ermöglichen zum Beispiel die Verschlüsselung der auf der Harddisk gesicherten Daten. Einige Anbieter sehen den Fernzugriff via VPN als Teil der Schutzmassnahmen am Endgerät und bieten in ihrer Suite entsprechende Funktionen. VPN ist jedoch in den meisten Umgebungen bereits in der Firewall an der Schnittstelle zum Internet enthalten und dürfte auf der Endpoint-Ebene eher überflüssig sein. Zwei andere Funktionen scheinen uns wichtiger:



Anwendungskontrolle: Bei rund zwei Drittel der präsentierten Lösungen lässt sich festlegen, welche Anwendungen der Benutzer auf seinem Endgerät überhaupt betreiben darf und welche nicht. Besonders in kleineren Umgebungen lässt sich damit eine stringente Kontrolle der IT-Nutzung umsetzen, für die sonst wesentlich umfassendere Netzwerk­sicherheits-Suiten nötig wären.



Port Management: Über USB-Sticks und andere Wechselmedien gerät erfahrungs­gemäss immer wieder und immer öfter Schadcode ins Unternehmensnetzwerk. In umgekehrter Richtung verlassen sensitive Informa­tionen auf diesem Weg nur allzu rasch die sichere Firmenumgebung. Manche Endpoint-Security-Lösungen ermöglichen deshalb, USB-Ports für die Verwendung mit Speichermedien zu sperren oder den Datentransfer von und zu Wechselmedien nur selektiv und gezielt zu erlauben.





(ubi)
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