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Raiffeisen-Kunden brauchen für Twint neu Zusatzapp
Quelle: Twint

Raiffeisen-Kunden brauchen für Twint neu Zusatzapp

Die Bank Raiffeisen will seine Twint-Nutzer besser vor Betrug schützen. Dazu müssen sie ab November aber eine zusätzliche App installieren.
23. Oktober 2026



Rund 1,3 Millionen Kunden der Bank Raiffeisen brauchen ab November eine zusätzliche App, wenn sie Twint weiter verwenden wollen. Die App nennt sich DebiX und wurde laut Bericht des "Tagesanzeiger" vom Finanzdienstleister SIX entwickelt. Sie wird einerseits dazu benötigt, um Twint auf einem (neuen) Smartphone einzurichten, andererseits auch, um auffällige Transaktionen freizugeben. Mit der Zusatz-App, die Raiffeisen als erste Twint-Bank ab November für die Registration eines Smartphones verpflichtend macht, sollen Nutzer besser vor Betrug respektive die Konten vor Missbrauch geschützt werden. Für die Freigabe bestimmter Zahlung wird DebiX dann voraussichtlich ab Frühjahr 2027 verpflichtend, so ein Raiffeisen-Sprecher gegenüber "Tagesanzeiger". Die Kunden werden von der Bank über die Neuerung informiert.


Wie "Blick" schreibt, setzen andere Banken bereits länger schon auf Zweifaktor-Authentifizierung. Bei Postfinance sei Twint etwa an die Postfinance-App geknüpft, bei der UBS an die UBS Access App, und die ZKB verweist darauf, vor mehreren Jahren eine zweite App für mehr Sicherheit eingeführt zu haben. (mw)


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