Die Zukunft des ­Online-Marketing

Die Zukunft des ­Online-Marketing

Artikel erschienen in IT Magazine 2013/10
Seite 1
6. Oktober 2013 -  Von Martin Kost

Da die Akzeptanz für ungewollte Werbung sinkt, wächst die Bedeutung des Content Marketing zunehmend. Hier bietet Social Media mehr Möglichkeiten als E-Mail-Marketing.
Die Zukunft des ­Online-Marketing
(Quelle: Swiss IT Magazine)
Kann Social Media das traditionelle E-Mail-Marketing in Zukunft ablösen? Die Antwort auf diese Frage ist einfach und lautet: Nein, das kann es nicht. Aber Social Media nehmen in zeitgemässen Online-Strategien einen wachsenden Anteil ein und drängen das E-Mail-Marketing in die Anwendungsgebiete, in denen es wirklich stark ist.

Cross-Selling-Wunderwaffe E-Mail
Besonders mächtig sind Kunden-Newsletter als Cross-Selling-Instrument. Ein Beispiel dafür ist ein Autohändler, der seine Kunden über passendes Zubehör für kürzlich erworbene Fahrzeuge informiert. Oder eine Airline, die den treuen Kunden Last-Minute-Angebote mailt. In dieser Nische ist E-Mail-Marketing dem Social-Media-Marketing deutlich überlegen.
Die traditionelle Werbeform hat im direkten Vergleich einige Vorteile gegenüber dem neuen Social-Media-Marketing. E-Mail-Newsletter erzielen hohe Aufmerksamkeit, wenn der Content einen Mehrwert für den Leser bietet und man sie ausschliesslich an Empfänger sendet, die dies durch ein Opt-in-Verfahren ausdrücklich gewünscht haben. Zudem sind E-Mail-Adressen tendenziell konstanter als Social-Media-Profile, weil die entsprechenden Portale sich ständig ändern. Es ist auch noch lange nicht jeder Internetnutzer auf Social Media aktiv, die E-Mail-Inbox hingegen konsultiert praktisch jeder regelmässig. Ein weiterer klarer Vorteil des E-Mail-Marketing ist zudem, dass der Return on Investment (ROI) von E-Mail-Kampagnen sich besonders einfach messen lässt.
Das Marketing-Potential von Werbe-Mails scheint auf den ersten Blick unerschöpflich. Je mehr Adressen man anschreibt, desto mehr neue Kunden bekommt man, könnte geschlussfolgert werden. In der Praxis aber kämpfen E-Mail-Empfänger täglich mit riesigen Mail-Fluten. Ungewollte Werbe-Mails gelten schnell als Spam. Wenn sie überhaupt eine Wirkung erzielen, dann ist diese eher negativ. Die Empfänger haben längst gelernt, ihre Aufmerksamkeit sehr selektiv einzusetzen und für sie nicht relevante Werbung zu ignorieren. Das macht es für Marketer immer schwieriger, mit E-Mails an neue Kunden zu gelangen.
 
Seite 1 von 4
Nächste Seite

Kommentare

Freitag, 1. März 2019 Michael Werner
Wir halten E-mail Marketing gerade im B2C Bereich nach wie vor für das bessere Marketingtool. Durch die DSVGO wurde mein Kundenkreis derart focussiert, das meien Angebote massgeschneidert durch ein cleveres Auswahlverfahren der Themen genau die Zielgruppe trifft, die ich ansprechen möchte. Diese Möglichkeit des Inbound marketings haben Sie beim Social media marketing leider nicht. Sie können auf Ihren Socialkanal den Zugriff kaum steuern. Ausserdem hat es sich gezeigt das dort mehr Geld regelrecht verbrannr wird, als durch E-Mail Marketing. Die Conversion Rate ist bei Socialmedia Marketing vernachässigbar und von einem Like oder Share Signal haben Sie gar nichts. Die Empfehlung unserer Seo und Online Marketing Agentur ist es, gutes Content Marketing zu betrieben, viel Zeit und Energie in Texte legen die einmalig sind und diesen mehrwert über E-mail Marketing zu verbreiten.

Neuen Kommentar erfassen

Kommentare werden vor der Freischaltung durch die Redaktion geprüft.
Anti-Spam-Frage Wieviele Zwerge traf Schneewittchen im Wald?
Antwort
Name
E-Mail
NEWSLETTER ABONNIEREN
Abonnieren Sie unseren täglichen Newsletter mit den wichtigsten ICT-Meldungen
SWISS IT MAGAZINE - AUSGABE 2019/07
Schwerpunkt: Managed Document Services 2019
• Dokumente verwalten von MDS bis EIM
• ECM ist in der Schweiz ein Wachstumsmarkt
• MDS - Basis für den Wandel zum modernen Arbeitsplatz?
• Die Datensilos müssen weg
• Strategien für ein effizientes Output Management
Zum Inhaltsverzeichnis
SPONSOREN & PARTNER