Google hebt Einschränkungen für AppEngine auf

Google hebt Einschränkungen für AppEngine auf

25. Februar 2009 -  Google hebt die Beschränkungen für seinen seit April 2008 im Testbetrieb angebotenen Cloud-Computing Dienst "AppEngine" auf. Bezahlt wird nun nach Ressourcenverbrauch.

Bislang waren die Ressourcen der Google-Applikation "AppEngine" beschränkt. Nun entlässt der Suchmaschinenprimus seinen Cloud-Computing-Dienst aus dem Testbetrieb und hebt die Beschränkungen auf. Allerdings werden die Entwickler dafür nun zur Kasse gebeten. Das Testen ist zwar nach wie vor kostenlos, Entwickler, die für ihre Applikationen aber mehr Ressourcen benötigen als zur Verfügung stehen, müssen bezahlen: 10 US-Cent pro CPU-Kern und Stunde. Hierbei wird aber nur die Zeit gerechnet, in der die Applikation Anfragen bearbeitet oder Daten speichert. Weiter hinzu kommen 10 US-Cent für eingehenden und 12 US-Cent für ausgehenden Verkehr. Auch für das Speichern von Daten verlangt Google etwas, nämlich 15 US-Cent pro GB und Monat. Ebenso ist der E-Mail-Versand kostenpflichtig. Hierfür bezahlen Entwickler 0,0001 Dollar pro Empfänger. Auch bei der kostenpflichtigen Version gibt es aber ein Limit. Dieses liegt bei 500 Anfragen pro Sekunde. Wer mehr Ressourcen will, kann diese beantragen.


Zudem will Google die kostenlos zur Verfügung stehenden Ressourcen in den nächsten 90 Tagen auf 6,5 CPU-Stunden und 1 GB Traffic pro Tag senken. Applikationen mit rund 5 Millionen Page-Impressions sollen aber weiterhin kostenlos betrieben werden können. Hier wird der Speicherplatz von 500 MB auf 1 GB erhöht.


Im Gegensatz zu EC2 von Amazon stellt Google mit seinem Dienst keine virtuellen Maschinen bereit. Angesprochen wird die AppEngine über ein API, auf das die Applikationen angepasst werden müssen. Aktuell wird allerdings lediglich Python unterstützt.

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