Bei Mövenpick steht Service an erster Stelle

Bei Mövenpick steht Service an erster Stelle

1. Juni 2010 - Service schreibt Mövenpick gross. Dementsprechend ist auch die IT der Hospitality-Gruppe serviceorientiert. CIO Stefan Graf kümmert sich nicht um die Bits und Bytes. Er steckt die langfristige IT-Strategie für die rund 16‘200 Mitarbeitenden von Mövenpick fest. Die technologischen Details und den Betrieb der IT überlässt er jedoch seinem IT-Partner Swisscom IT Services und erwartet seinerseits Top-Service.
Artikel erschienen in IT Magazine 2010/06
Mövenpick-CIO Stefan Graf (Quelle: Vogel.de)

Der Name Mövenpick verspricht Genuss. Seit 62 Jahren bedient und verwöhnt die schweizerische Unternehmensgruppe mit internationaler Ausstrahlung seine Gäste. 1948 startet Ueli Prager mit einem Restaurant im Zürcher Claridenhof, schnell kommen andere Sparten wie Premium- Produkte, Wein, die ersten Hotels im In- und Ausland sowie Marché International hinzu. Das Unternehmen entwickelt sich stetig - dementsprechend wächst auch die Informationstechnologie der Gruppe. Bis 1997 unterhält das Unternehmen eine eigene Abteilung mit 28 IT-Mitarbeitenden und kauft Beratungsleistungen hinzu. Dann kommt der Kurswechsel.


Als eine der ersten Schweizer Firmen lagert Mövenpick Teilbereiche der IT aus. Zwölf Jahre lang betreibt sie der US-amerikanische Outsourcer EDS. Stefan Graf, der heutige CIO der Holding, ist von Anfang nah am IT Outsourcing dran, damals im Controlling. Im Jahr 2006 wird Stefan Graf zum CIO ernannt, eine neu geschaffenen Position, die direkt dem CEO unterstellt ist. „Dass die IT neu direkt der Geschäftsleitung unterstellt wird, ist ein grosser Vorteil“, sagt der 36-Jährige. Er stellt um: Seine IT-Strategie richtet er konsequent an der Unternehmensstrategie aus und schreibt 2008 die Informatik rein servicebasiert aus. „Statt der üblichen mehrere Ordner umfassenden Ausschreibung haben wir auf rund 40 Seiten die Service-Anforderungen, gesplittet in Front- und Backend-Arbeiten, definiert“, erklärt Stefan Graf. Swisscom IT Services antwortet entsprechend serviceorientiert und erhält den Zuschlag.



Transition der komplexen IT-Landschaft

Was folgt, ist ein Kulturschock. Mit EDS und Swisscom IT Services treffen zwei Kulturen aufeinander. Auf der einen Seite der technologisch detaillierte und enttäuschte, langjährige Provider. Auf der anderen Seite steht ein 60-köpfiges Team von Swisscom IT Services hochmotiviert am Start. Es bedarf vieler Interviews und grosser Koordination, um die Transition über die Bühne zu bringen. „Hier habe ich gelernt, dass ich zukünftig die Ausstiegsklausel mit meinen Providern auch detaillierter regele“, gibt Stefan Graf seine Erfahrung weiter. Zum 1. Juni 2009 steht alles. Swisscom IT Services übernimmt die 566 IT-Arbeitsplätze plus 200 Drucker in Schweiz, Deutschland und Österreich für die gesamte Holding bis auf Mövenpick Hotel & Resorts. Die 29 Geschäftsapplikationen inklusive SAP und die rund 170 Client-Anwendungen laufen auf 60 Servern im Rechenzentrum Zollikofen. „Swisscom IT Services hat profundes Know-how im Engineering. Die IT lief sofort und somit auch unser Business. Gerade der SAP Betrieb ist bei unserer IT-Partnerin Weltklasse“, sagt Stefan Graf.

 
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