Der österreichische Cybersecurity-Spezialist Risikomonitor hat ein
Echtzeit-Monitoring zum neuen PHP-Leck aufgeschaltet, das aktuell weltweit Millionen von Webseiten gefährdet. Das Live-System deckt neben der EU auch die Schweiz und Liechtenstein ab und zeigt das Ausmass, von dem die einzelnen Länder von der PHP-Schwachstelle betroffen sind. Ebenfalls ermittelt wird, wie hoch die Gefährdungslage aktuell ist und wie schnell Updates eingespielt werden.
Ebenfalls spannend: Site-Betreiber können kostenfrei testen, ob ihre eigene Website betroffen ist. Hierfür werden die Domain und eine Mailadresse eingegeben, wobei Domain und Maildomain übereinstimmen müssen. Nach dem Eintippen eines an die Mailadresse übermittelten Bestätigungscodes wird gezeigt, wie es um die betreffende Website steht.
Zum Zeitpunkt, als dieser Artikel verfasst wurde, wurden 916'628 Webserver in der Schweiz geprüft, wovon 31'386 vom Sicherheitsleck betroffen sind. Bei weiteren gut 25'000 liess sich die PHP-Version nicht ermitteln und 859'681 Sites waren bereits gepatcht worden oder arbeiten nicht mit PHP.
Wie ebenfalls gezeigt wird, arbeiten von den gut 30'000 gefährdeten Schweizer Sites rund die Hälfte mit PHP-Versionen, für die keine Sicherheitsupdates mehr zur Verfügung gestellt werden. Man darf gespannt sein, wie sich die Situation hier in den kommenden Tagen entwickelt.
(rd)