Microsoft schliesst im Rahmen des Patch Tuesdays für Oktober einmal mehr eine rekordhohe Zahl an Sicherheitslücken. Während man im September noch an der Marke
von 1000 geschlossenen Lecks kratzte, liegt die Zahl der Security-Fixes mit 1411 diesen Monat bereits deutlich im vierstelligen Bereich. Der Trend, dass im Rahmen von Security-Updates in den letzten Monaten immer und immer mehr Lücken gefunden werden und geschlossen werden müssen, setzt sich damit unbeirrt fort. Massgeblich verantwortlich für diese Entwicklung sind KI-Tools, die beim Suchen und Finden der Lücken massgeblich unterstützen.
Unter den 1411 Sicherheitslücken finden sich zwei, die
Microsoft gezielt ins Rampenlicht rückt: Bei der Lücke CVE-2026-96951 (Windows Shell Umgehung von Sicherheitsfunktionen-Sicherheitsanfälligkeit) wurde die Ausnutzung bereits erkannt, CVE-2026-10839 (.Net Framework Umgehung von Sicherheitsfunktionen-Sicherheitsanfälligkeit) wurde derweil öffentlich bekanntgemacht. Insgesamt bekommen 70 Lücken den Status "kritisch".
1102 der CVEs betreffen Windows, 134 entfallen auf Office. Auf Platz 3 der betroffenen Produkte finden sich die Dev Tools mit 61 geschlossenen Sicherheitslücken. Mehr Informationen zu allen Fixes
finden sich hier.Der Patch Tuesday markiert ausserdem die letzte Unterstützung von Windows 11 24H2 Home und Pro. Die beiden Versionen bekommen damit fortan keine Updates mehr. Betroffenen Usern wird empfohlen, das Update auf eine aktuellere Version vorzunehmen.
Abgesehen von der massiven Zahl an geschlossenen Sicherheitslücken bringt der Patch Tuesday im Oktober lediglich ein paar Fixes, etwa beim Secure Boot, im Windows Explorer und beim Drucken. Mehr Informationen
sind hier verfügbar.
(win)