Das Fenster zur virtuellen Realität

Acer Windows Mixed Reality Headset
Das Fenster zur virtuellen Realität

Das Fenster zur virtuellen Realität

(Quelle: Acer)
Artikel erschienen in IT Magazine 2018/03
Seite 1
3. März 2018 -  Mit den Windows Mixed ­Reality VR Headsets verschiedener OEMs ist der Weg für den end­gültigen Sprung von VR-Headsets in den Mainstream-Markt geebnet. Wir haben das Modell von Acer genauer unter die Lupe genommen.
Im Januar 2015 kündigte Microsoft mit der Hololens den nächsten grossen Wurf im Mixed-Reality-Bereich an. Das Gerät, in welchem ein vollwertiger Windows-10-PC verbaut ist, sollte sowohl das Wohnzimmer bereichern wie auch viele Anwendungsfelder im beruflichen Kontext bieten. Mit einem aktuellen Kaufpreis von mindestens 3650 Franken ist sie für den Endverbrauchermarkt jedoch noch deutlich zu teuer.

Im Rahmen der Mixed-Reality-Offensive aus Redmond haben nun verschiedene Hersteller Windows Mixed Reality (WMR) Headsets auf den Markt gebracht, die, wie die bestehenden Grössen HTC Vive und Oculus Rift, nicht autonom funktionieren, sondern an einen PC angeschlossen werden müssen – so auch Acer mit dem vorliegenden Mixed Reality Headset. Neben der Betrachtung der Hardware haben wir uns mit diversen Anwendungsmöglichkeiten auseinandergesetzt, ein ausführliches Beispiel aus der Schweiz finden Sie auf Seite 24 im Bericht über das Start-up Virtual Reality Learning aus Zürich.

Sesam, öffne dich

Der Start fällt leicht, denn genau das ist das Paket – leicht. Wer das Öffnen von Vive- und Oculus-Verpackungen kennt, glaubt kaum, dass dieser kleine Kartonkoffer eine vollwertige VR-Brille und zwei Motion Controller enthalten soll. Tatsächlich entspringt der wertig wirkenden Box aber genau das, und zwar in exakt drei Teilen. Keine Basisstationen, keine Adapter und kein Netzteil – so sollte Plug-and-Play aussehen. Das Gerät wirkt wertig, wir finden keine wackelnden Stellen, hören kein Klappern beim Bewegen und das Kopfband macht einen stabilen Eindruck. Das Gehäuse ist verschraubt, was eigene Reparaturen an der Brille erheblich vereinfachen und besonders ­Bastlern Freude bereiten könnte. Mit einem HDMI- und einem USB-Stecker ausgestattet geht ein einziges, vier Meter langes Kabel von der Brille ab, die Speisung erfolgt über den USB-Anschluss, was das willkommene Fernbleiben eines Netzteils erklärt.

Visuell ist das Design fast schon mutig – so ist das Acer-Headset das einzige in der Windows-Mixed-Reality-Familie, das wirklich Farbe bekennt. Mit dem schwarzen Balken über dem blauen Gehäuse zeigt sich das Headset in einem leicht futuristischen Look, der gut zum Produkt passt. Ob das dem Betrachter gefällt, ist natürlich individuell, den meisten ist wohl eher wichtig, wie das Bild im Inneren der Brille aussieht.
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