«Totgeglaubte leben länger»

«Totgeglaubte leben länger»

1. Mai 2011 -
Artikel erschienen in IT Magazine 2011/05
Maya Reinshagen ist CEO von Mayoris.
Frau Reinshagen, warum E-Mail-Marketing, sind Mails nicht tot?
Totgeglaubte leben länger. E-Mail-Marketing ist ein zentraler Kanal – vielleicht der zentrale. Im Internet sind Mails immer noch das Kommunikationsmittel, auf das sich die meisten Menschen einigen können. Das hat man mittlerweile sogar bei Facebook erkannt und eine entsprechende Funktionalität integriert.

Worauf muss man achten?
Man kann nicht – wie im klassischen Direktmarketing – einfach eine Handvoll Adressen kaufen und dann anfangen, ungefragt Werbebotschaften an fremde Menschen zu schicken. Das ist weder erlaubt, noch wird es vom Empfänger goutiert – im Gegenteil. Werbemails dürfen nur an bestehende Kunden oder an Personen versandt werden, die explizit zugestimmt haben. Alles andere ist Spam. Leider gibt es aber immer noch viele Unternehmen, die – bewusst oder unbewusst – diese Regel missachten und nicht verstehen, dass erfolgreiches E-Mail-Marketing den nachhaltigen Aufbau eines Erlaubnis-basierten Verteilers voraussetzt.
Was bedeutet das für den Marketer?
Bekommt jemand ungefragt Werbebotschaften von einem Unternehmen, zu dem er keine Beziehung hat, ist das eine negative Erfahrung. Der erste Eindruck ist also schlecht. Dessen sind sich viele Werbetreibende nicht bewusst. Beim E-Mail-Marketing geht es um eine gepflegte Beziehung zu einem Kunden, der freiwillig dabei ist. Ich nenne das «Höflichkeitsmarketing». Ein durchschnittlicher Anwender mit Bürojob bekommt rund 70 Mails am Tag. All diese Nachrichten aufmerksam zu lesen, ist schlichtweg nicht möglich. Deswegen sind die sorgfältige Planung, Konzeption und Personalisierung von Marketing-Mails so wichtig. Diesbezüglich ist man im Ausland schon weiter.
 
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