Ehemaliger Microsoft-Schweiz-Manager unter Betrugsverdacht
Quelle: Microsoft

Ehemaliger Microsoft-Schweiz-Manager unter Betrugsverdacht

Ein Betrugsfall erschüttert derzeit die Schweizer Microsoft-Niederlassung. Es geht um den bisherigen Verkaufsleiter für öffentliche Bildungsinstitutionen.
7. August 2013

     

Microsoft Schweiz hat gemäss einem Bericht der "NZZ" momentan mit dem grössten Betrugsfall in seiner Firmengeschichte zu tun. Wie die Zeitung schreibt, hat das Unternehmen im vergangenen Oktober Strafanzeige gegen einen Mitarbeiter eingereicht, den bisherigen Verkaufsleiter für öffentliche Bildungsinstitutionen. Er soll jahrelang in die eigene Tasche gewirtschaftet haben.

Unterstützt worden ist der Mann angeblich vom Geschäftsführer des Unternehmens Diraction, das unterdessen laut "NZZ" den Status des Large Account Reseller (LAR) verloren und per Ende April sogar seinen Geschäftsbetrieb komplett eingestellt hat. Diraction soll einen Rahmenvertrag mit Educa.ch, der nationalen Anlaufstelle für Fragen rund um Informations- und Kommunikationstechnologien in der Bildung, gehabt haben.

Wie genau sich der Microsoft-Manager bereichert hat, ist nicht bekannt. Die Rede ist davon, dass er an Diraction beteiligt gewesen sein könnte oder, dass er das Programm Partners in Learning für günstige Windows-Lizenzen an Schulen in Afrika missbraucht hat. Und auch die Zusammenarbeit mit einer Marketing-Agentur wird anscheinend untersucht.


Microsoft Schweiz wollte sich gegenüber der "NZZ" nicht zum Stand des laufenden Verfahrens äussern. (mv)


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