Schweizer Open-Source-Gemeinde reicht Beschwerde ein

11. Mai 2009 - Vergangene Woche wurde bekannt, dass der Bund Microsoft einen 42-Millionen-Auftrag erteilt hat, ohne diesen öffentlich auszuschreiben. Dies missfiel der Schweizer Open-Source-Gemeinde. Nun legt sie eine verwaltungsrechtliche Beschwerde ein.

Ohne den Auftrag öffentlich auszuschreiben, hat der Bund Microsoft Ende Feburar einen 42-Millionen-Auftrag erteilt, wie in der vergangenen Woche bekannt wurde (Infoweek berichtete). Nun haben sich mehrere Open-Source-Dienstleister zusammengeschlossen und reichen beim Bundesverwaltungsgericht eine Beschwerde ein. Sie stossen sich daran, dass die Beschaffung der Software für Arbeitsplätze und Server nicht öffentlich ausgeschrieben wurde. Die so genannte freihändige Vergabe hätte laut der Swiss Open Systems User Group /ch/open nicht stattfinden dürfen, da es zahlreiche gleichwertige Alternativen gäbe.

 

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