Ein schlauer Fuchs für Versicherungen

Start-up Financefox
Ein schlauer Fuchs für Versicherungen

Ein schlauer Fuchs für Versicherungen

(Quelle: Financefox)
Artikel erschienen in IT Magazine 2017/01
Seite 1
4. Februar 2017 -  Das Zürcher Start-up Financefox will mit seiner gleich­namigen Lösung die Versicherungslandschaft digitalisieren – in der Schweiz und später auch weltweit. Die Zielkundschaft sind Privatpersonen und Broker gleichermassen.
Die Schweiz ist ein Versicherungsland. Über 50 Milliarden Franken geben Herr und Frau Schweizer jährlich alleine für nicht obligatorische Versicherungen aus. Das sind 6588 Franken pro Kopf. Die Übersicht über die verschiedenen Angebote zu behalten, ist gar nicht so leicht. Genau an diesem Punkt knüpft das Zürcher Start-up Financefox an, wie Teodoro Martino, Mitgründer und Board Member, erklärt: "Wir bieten einen Service an, mit dem unsere Kunden ihre Verträge online archivieren und jederzeit einsehen können und überall zur Hand haben. Zudem können sie bei Bedarf mit einem Klick neue Verträge anfragen, abschliessen und alte kündigen."

Konservative Branche komplett digitalisieren

Die beiden Financefox-Mitgründer Julian Teicke und Dario Fazlic erkannten vor zwei Jahren, dass die Versicherungsbranche noch weit von der Digitalisierung entfernt ist und beschlossen, das ändern zu wollen. Beide hatten schon Start-up-Erfahrung aus früheren Projekten und waren unter anderem am Aufbau der populären Gutscheinplattform Deindeal beteiligt. «Julian Teicke und Dario Fazlic haben ein Auge für Projekte mit Marktpotential. Darum sind sie auch auf die Grundidee von Financefox gekommen», ist Martino überzeugt. Für ihr Konzept des Onlinebrokers haben die beiden jemanden gesucht, der langjährige Erfahrung in der Versicherungsbranche hat und in dieser auch gut vernetzt ist. Der Kontakt zwischen Teicke, Fazlic und Martino kam durch eine Drittperson zu Stande, welche beide Parteien kannte. "Ich habe 20 Jahre in der Versicherungsbranche gearbeitet und als Julian Teicke und Dario Fazlic auf mich zugekommen sind, habe ich auch sofort das Potential der Idee erkannt", erinnert sich der 45-Jährige. Und er ergänzt: "Die Welt der Versicherungen ist eher konservativ aufgestellt und die Idee, dass man in der Landschaft mit Hilfe der Digitalisierung einige Prozesse und so das Leben der Kunden und Broker vereinfachen kann, hat mich überzeugt. Darum habe ich nach kurzer Bedenkzeit zugesagt."

Ihr Projekt nannten die drei Gründer Financefox. "Kein anderes Tier repräsentiert schlaue und überlegte Entscheidungen so wie der Fuchs. Und wer schlau ist, hat auch seine Versicherungen fest im Griff. Daher der Name", erklärt
Martino.
 
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Kommentare

Montag, 13. Februar 2017 L.W.
Verstehe nicht ganz, was der Unterschied zu der bestehenden Plattform von Knip sein soll. In meinen Augen tut diese etwa das gleiche und bezieht Broker ebenfalls mit ein, oder verwechsle ich das mit dem Miteinbezug der Versicherer? Ansonsten eine spannende Idee, Viel Erfolg!

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