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Cebit 2016: Highlights und Impressionen

Cebit 2016: Highlights und Impressionen

Cebit 2016: Highlights und Impressionen

(Quelle: SITM)
17. März 2016 -  Die Cebit 2016 wartet mit Talks von Grössen aus Politik, Wirtschat und Forschung auf. Ausserdem können Besucher Roboter und Drohnen bestaunen oder sich einen Chip implantieren lassen.
"Es wäre falsch, den digitalen Wandel abwehren zu wollen – er ist längst da", erklärte Bundespräsident Johann Schneider-Ammann in einer seiner Reden an der Cebit in Hannover. Die Schweiz, das Land, in dem etwa das WWW am Cern in Genf erfunden wurde und das dieses Jahr Partnerland der Cebit ist, sei gut aufgestellt für die digitale Transformation. "Wir sind erfolgreich, weil sich der Staat immer wieder zurückgenommen hat", so Schneider-Ammann. Wichtig sei ihm, gute Rahmenbedingungen für private Unternehmen zu stärken. Und Europa müsse es gemeinsam darum gehen, wettbewerbsfähig zu sein. Zentral sei, den Menschen Perspektiven zu geben. "Wenn wir daran gemeinsam arbeiten, haben wir gute Aussichten."

An der Cebit 2016 diskutierten auch weitere Grössen aus Politik und Wirtschaft darüber, wie Europa es schaffen kann, bei der Digitalisierung vorne mitzumischen. Darunter waren etwa die deutsche Bundesministerin für Bildung und Forschung Johanna Wanka, ICT-Switzerland-Präsident Ruedi Noser, Swisscom-CEO Urs Schäppi, und die ETH-Legende Niklaus Wirth sowie ETH-Präsident Lino Guzzella. Letzterer liess verlauten: "Wir müssen Leuten lehren, Regeln zu brechen, kreativ zu sein. Wir sollten eine andere Fehlerkultur in Europa leben. Denn ich persönlich habe bisher immer daraus gelernt, wenn ich einen Fehler gemacht habe." Und: "Ich wünsche mir, dass wir den Willen zur Elite wiederfinden."

Roboter und Chip-Implantat

Abgesehen von den Gesprächsrunden und Vorträgen warten in den Messehallen noch bis zum 18. März 3300 Aussteller aus aller Welt mit Lösungen und zukunftsträchtigen Gadgets auf. Zu den Highlights zählen etwa der Roboter Pepper. Die japanische Firma Aldebaran will den Publikumsmagnet in den nächsten Monaten auch in Europa auf den Markt bringen. Rund 20'000 Euro soll er kosten und Geschäftskunden vorbehalten sein.

Gleich einen Stand weiter lassen sich Mutige ein RFID-NFC-Implantat von Digiwell spritzen. Zur Messe-Happy-Hour kostet der Chip nichts, ansonsten rund 100 Euro. Warum Menschen das freiwillig tun? Damit lassen sich etwa digitale Türschlösser öffnen, das Smartphone entsperren oder auch die Visitenkarte speichern, verkündet Digiwell-CEO Patrick Kramer. Und allzu doll schmerzen scheint es auch nicht. "Das fühlt sich an, wie ein Ohrloch stechen zu lassen", erklärt einer der frisch Gechippten.

Auch die grossen Unternehmen präsentieren sich an der Cebit mit Ständen und Strategien. Bei IBM etwa dreht sich alles um künstliche Intelligenz und den Supercomputer Watson. SAP zeigt grossen wie kleinen Unternehmen Geschäftsfelder im Bereich Internet der Dinge auf, die auf der SAP Hana Plattform basieren. Ein Highlight ist etwa die Präsentation, wie die Münchner Allianz Arena so richtig intelligent werden könnte – mit smarte Sitzen und smarter Coupon-Ausgabe, um Besucherströme zu leiten, Störungsmeldern und so weiter.
 
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