IE9 ist bester Malware-Blocker

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18. August 2011 - Wie eine Studie zeigt, kann in Sachen Malware-Abwehr kein Browser Microsofts Internet Explorer 9 auch nur annähernd das Wasser reichen. Wie Tests gezeigt haben, sind die Abwehr-Mechanismen des IE9 bis zu siebenmal erfolgreicher als jene der Konkurrenz-Browser.
IE9 ist bester Malware-Blocker
(Quelle: NSS Labs)
NSS Labs hat in einer breit angelegten Untersuchung die Abwehrroutinen gegen Social Engineered Malware der gängigen Browser getestet. Als unangefochtener Spitzenreiter hat sich dabei Microsofts IE9 erwiesen. Die "SmartScreen"-Funktion der jüngsten IE-Version erkannte die Schädlinge in 96 Prozent der Fälle; weitere 3,2 Prozent wurden durch die sogenannte "Application Reputation"-Funktion abgefangen. Unter dem Strich wies der IE9 damit eine Erfolgsquote von 99,2 Prozent auf.

Unglaublich schwach präsentieren sich dagegen die Abwehrquoten der Mitbewerber: Googles Chrome-Browser auf dem zweiten Platz erkannte gerade einmal 13,2 Prozent. Firefox und Safari lagen gleichauf mit einer Abwehrquote von mageren 7,6 Prozent und Opera erkannte nur gerade 6,1 Prozent der Schädlinge.

Auf dem Prüfstand stand ausserdem die Geschwindigkeit, mit welcher die jeweiligen Abwehrmechanismen auf neue Malware reagieren. Auch in dieser Disziplin lieferte der IE9 die besten Resultate: Im Durchschnitt wurde Malware bereits nach einer guten halben Stunde als solche erkannt. Safari landete hier auf dem zweiten Platz mit knapp 5 Stunden, gefolgt von Firefox mit gut 6 Stunden. Deutlich abgeschlagen folgen Chrome und Opera, die erst nach rund 18 Stunden auf die Bedrohungen zu reagieren vermochten.
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Ebenfalls interessant: Im Vergleich zu den Testresultaten vor einem Jahr konnte der Microsoft-Browser seine Abwehrquote von 99 auf 99,2 Prozent verbessern. Am meisten zulegen konnte der Chrome-Browser, dessen Erkennungsanteil sich innert Jahresfrist von 3 auf 13,2 Prozent steigerte. Ebenfalls optimiert wurde die Erkennungsquote von Opera, die von 0 auf 6 Prozent stieg. Verschlechtert haben sich dagegen die Abwehranteile von Safari (minus 3,4 Prozent) sowie von Firefox (minus 11,4 Prozent).


Für die Studie wurden die Browser mit rund 3300 potentiell gefährlichen URLs getestet, wobei täglich im Schnitt 86 neue URLs dazukamen. Die Untersuchung wurde zwischen Ende Mai und Mitte Juni dieses Jahres durchgeführt und steht komplett im PDF-Format zum Download zur Verfügung (Falls direkter Aufruf nicht funktioniert, Rechtsklick und "Ziel speichern unter" wählen).
 

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