CIO-Interview: «Die Schweizer Verwurzelung spielt eine Rolle»

CIO-Interview: «Die Schweizer Verwurzelung spielt eine Rolle»

Artikel erschienen in IT Magazine 2016/06
Spüren Sie neben dem Projekt- auch einen Kostendruck?
Generell lässt sich sicherlich sagen, dass wir einen Kostendruck haben. Jedoch ist es nicht ein Druck bezüglich Kostenreduktion, sondern vielmehr eine Nachfrage nach mehr Services für die gleichen Ressourcen und finanziellen Aufwände. Man ist zwar bereit, die Kosten aufrecht zu erhalten, aber man möchte dafür mehr Dienste und mehr Verfügbarkeit.

Athleticum befindet sich in einem harten Wettbewerb mit anderen hiesigen und ausländischen Sportartikelhändlern und Anbietern. Welchen Anteil hat Ihre IT daran, dass Athleticum einen Wettbewerbsvorteil hat?
Wir sind sicherlich schlagkräftiger und können schneller reagieren als die internationale Konkurrenz. Wie schon gesagt, wir haben kurze Entscheidungswege und können deswegen innerhalb von kürzester Zeit auf Probleme oder Wünsche eingehen. Die inländische und ausländisch-geprägte Konkurrenz ist oftmals an sehr starre Strukturen gebunden. Zumal spielt sicher die Schweizer Verwurzelung – wir sind eine Tochtergesellschaft von Manor – eine wichtige Rolle.
Wie steht es um die Wertschätzung der IT in Ihrem Unternehmen?
Prinzipiell lässt sich sagen, dass die Wertschätzung der IT innerhalb der Firma in den letzten Jahren stark gestiegen ist. Das war im Detailhandel nicht immer so. Bis vor einiger Zeit nahm man die Informatik im Detailhandel als ein notwendiges Übel wahr. Sie war nicht wirklich in die Struktur miteingebunden und wurde kaum in die Entscheidungsfindung involviert.

Sie sind seit zwölf Jahren in der Informatik von Athleticum und seit knapp vier Jahren Head of IT: Was war die grösste Herausforderung in dieser Zeit?
Ich habe sicherlich mehr Professionalität in die IT gebracht und die Prozesse effizienter gemacht. Zudem behaupte ich, dass ich mit meinem kleinen Team einen sehr grossen Business-Nutzen generiere. Und als persönlichen Erfolg werte ich, dass ich Projekte so aufzeigen kann, damit deren Nutzen für die Firma und das Geschäft auch erkannt wird. Ich denke dazu habe ich auch ein sauberes Projekt-Marketing ausgearbeitet, welches den Mitgliedern der Geschäftsleitung die Möglichkeiten von neuen Implementierungen klar aufzeigt und sie dann auch entsprechende Systeme oder Geräte haben wollen.

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