Detailpflege statt Totalumbau

Detailpflege statt Totalumbau

Artikel erschienen in IT Magazine 2010/09

Excel 2010

Dem Tabellenkalkulationsprogramm Excel hat Microsoft in der 2010er Ausgabe vor allem ein paar neue Tools zur Datenanalyse und -darstellung spendiert. Nachfolgend die wichtigsten neuen Features:


? Sparklines: Excel 2010 bietet die Möglichkeit, mit wenigen Klicks eine visuelle Zusammenfassung von Daten herzustellen, die in eine Zelle passen, also kleine Grafiken. Die neuen, sogenannten «Sparklines» findet man im Ribbon «Einfügen», «Sparklines». Es gibt drei Versionen für die Visualisierungen: Linien, Säulen oder Gewinn/Verlust. Die Grafiken lassen sich nachträglich mit den Sparklinetools weiter anpassen und beispielsweise mit Höchst- und Tiefstpunkten ergänzen. Ausserdem wachsen die Sparklines mit der Zelle mit.

? Datenschnitt: Beim Arbeiten mit Pivot-Tabellen gibt es neu eine Möglichkeit, Daten dynamisch zu filtern und zu segmentieren, also einen Datenschnitt vorzunehmen, um schneller exakt die Daten zu finden, die man sucht. Den Filter «Datenschnitt» findet man unter dem Ribbon «Einfügen». Achtung: Um die neue Funktion nutzen zu können, muss die Datei zwingend im xlsx-Format abgespeichert sein.


? 64 Bit: Office 2010 gibt es neu bekanntlich durchgehend als 32- und 64-Bit-Version. Am meisten von den 64 Bit profitiert Excel. Dadurch lassen sich nun umfangreiche Datenmengen einfacher analysieren, weil die maximale Dateigrösse neu nicht mehr auf zwei Gigabyte beschränkt ist.


Powerpoint 2010

Wer schon immer schnell, einfach und mit einem guten Ergebnis Videos in seine Präsentationen einbauen wollte, der wird an Powerpoint 2010 seine helle Freude haben. Zudem gibt es noch einige weitere, neue MultimediaTools. Das bietet Powerpoint 2010:


? Abschnitte: Die Powerpoint-Präsentationen lassen sich neu via «Start» und «Abschnitt» in einzelne Abschnitte unterteilen, die man individuell benennen und ein- und ausblenden kann. Es ist auch möglich, ganze Sektionen per Drag&Drop zu verschieben.

? Einbetten: Videos und andere Multimediadateien werden in Powerpoint 2010 neu nicht mehr nur verlinkt, sondern direkt in das Dokument eingebettet. Damit entfällt das mühsame Suchen der in die Präsentationen eingebundenen Film- oder Sounddateien beim Weitergeben. Leider funktionierte das Einfügen nicht mit allen Videoformaten, obwohl sie eigentlich unterstützt werden sollten.


? Komprimieren: Um durch die neue Einbettungsmethode nicht zu grosse Dateien entstehen zu lassen, können die Multimediadateien in den Präsentationen komprimiert werden. Die Funktion findet man in der Backstage-Ansicht. Zur Auswahl stehen einem standardmässig die drei Kompressionsstufen Präsentations-, Internet- und Low-Qualität.


? Trimmen: Powerpoint 2010 ermöglicht eine einfache Videobearbeitung, das Trimmen. Zudem lassen sich die Videos in Form und Stil bearbeiten und durch Elemente wie Rahmen, Kanten und Effekte erweitern.


? Sharing: Auch in Powerpoint 2010 wird Collaboration grossgeschrieben. Neu lassen sich Präsentationen direkt aus dem Programm heraus broadcasten, via «Bildschirmpräsentation», «Bildschirmpräsentation übertragen».


? Vergleichen: Unter dem Ribbon «Überprüfen» findet man ein weiteres neues Feature, «Vergleichen». Damit lassen sich, wie der Name verrät, zum einen zwei Präsentationen gegenüberstellen und zum anderen die Änderungen anzeigen, die man akzeptieren oder ablehnen kann.



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