Apple kämpft gegen den Kabelsalat

von Simon Wegmüller

2. Dezember 2019 - Nicht alle Apple-Ladekabel sind gleich. Das ist endgültig der Fall, seit Apple sich dazu durchgerungen hat, bei einigen Geräten auf USB des Typs C zu setzen. Je nachdem, welches Kabel beziehungsweise Netzteil man nun zum Laden benutzt, kann dies zu unvorhergesehenem Verhalten führen.

Apple-Geräte (ausgenommen iPhone, iPod touch und iPads, die nicht Teil der Pro-Linie sind) werden nun vollständig via USB-C mit Strom versorgt. Die Netzteile sind aber alles andere als standardisiert, wie "Heise" berichtet, und reichen von 18 Watt für das iPad Pro bis hin zu 96 Watt für das neue Macbook Pro mit 16-Zoll-Bildschirm.

Mit einem aktuell veröffentlichten Supportdokument schafft Apple nun Abhilfe im Kabel-Wirrwarr, denn die Verwendung des falschen Kabels respektive Netzteils kann mitunter zu einer unnötigen Verlängerung des Bootvorgangs führen.

"Du kannst ein kompatibles Netzteil mit einer höheren elektrischen Leistung verwenden, jedoch wird dein Computer dadurch weder schneller aufgeladen noch hat dies Auswirkungen auf seine Funktionsweise. Wenn du ein Netzteil verwendest, das eine geringere Leistung hat als das mit deinem Mac mitgelieferte Netzteil, kann es deinen Computer nicht mit ausreichend Strom versorgen", so Apple.

Wer also beispielsweise das Ladekabel eines MacBook mit 12-Zoll-Bildschirms an einem Macbook Pro mit 16 Zoll verwendet, muss sich trotz 96-Watt-Netzteil darauf einstellen, dass sich der Ladevorgang hinzieht. Dasselbe gilt auch für das USB-C-Ladekabel des iPad Pro. Für ein optimales Aufladen soll man gemäss Apple also das im Lieferumfang enthaltene USB-C-Ladekabel verwenden.

Kunden rät Apple zudem, ihre Kabel zu markieren, so dass immer das korrekte für das jeweilige Gerät Verwendung findet.

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