GGA Maur verbannt Bandbreiten-Angaben

von Simon Wegmüller

7. November 2019 - GGA Maur hat sich entschieden, bei den eigenen Angeboten künftig keine Bandbreiten-Angaben mehr zu machen. Dies, da die tatsächlich bezogene Internetgeschwindigkeit oft nicht der verkaufen Bandbreite entspreche.

Das Schweizer Kommunikationsunternehmen GGA Maur bricht mit einer Branchenkonvention: Künftig will das Unternehmen nicht mehr "in der Bandbreitenschlacht" mitziehen, so GGA Maur, sondern ihr Leistungsversprechen nach anderen Kriterien formulieren.

"Wir differenzieren unsere Produkte künftig nicht mehr auf der Basis theoretischer Bandbreiten", erläutert Andreas Lindner, Geschäftsführer des Unternehmens. "Stattdessen versprechen wir unseren Kunden: Immer und überall passendes Internet. Egal ob in den eigenen vier Wänden, draussen auf der Terrasse oder unterwegs – der Zugang zum Internet soll in allen Alltagssituationen so selbstverständlich werden wie die Verfügbarkeit von Wasser und Strom."

Der Geschäftsführer von GGA Maur weiss: "Auf dem Markt sind derzeit unglaublich viele unterschiedliche Angebote erhältlich, die oftmals individuell zusammengestellt werden müssen. Vergleiche dieser Angebote basieren meist auf Informationen zu Bandbreiten, die mit der Realität wenig zu tun haben. Dies überfordert die Kunden nicht nur, sondern verschleiert die eigentlich wichtigen Kriterien und vor allem das tatsächliche Preis-Leistungs-Verhältnis."

Vor diesem Hintergrund arbeite GGA Maur im Moment auch an einem neuen Produktportfolio, das in den nächsten Wochen eingeführt werden soll. Es soll all den oben genannten Aspekten Rechnung tragen und die Angebote um eine Mobile-Lösung ergänzen. Detaillierte Informationen kommuniziert GGA Maur allerdings noch nicht.

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