Google schreibt für Android-Geräte USB Power Delivery vor

von Alina Brack

9. Oktober 2019 - In seinen neuen Richtlinien für Android-Geräte von Drittherstellern setzt Google Digital Wellbeing und Unterstützung von USB-C-PD-Laden voraus.

Google hat die Richtlinien für Android-Geräte überarbeitet, wie "XDA Developers" unter Berufung auf ein technisches Dokument berichtet. Demnach müssen Hersteller von Android-Geräten, die eine von Google zertifizierte Version verwenden wollen, neu darauf achten, dass ihre Geräte mit dem Ladestandard USB-C Power Delivery kompatibel sind. Dabei handelt es sich um einen offenen Standard für USB-C, der das Schnellladen von Geräten unterstützt. Eine weitere Neuerung betrifft Digital Wellbeing, das nun zwingend vorausgesetzt wird. Das Tool, welches mit Android 9 eingeführt wurde, zeigt die Gesamtzeit des aktivierten Bildschirms an sowie die Anzahl der Entsperrungen und der Benachrichtigungen der Nutzer pro Tag. Ebenso müssen Hersteller Tools zur elterlichen Aufsicht einbinden. Dabei ist es aber den Herstellern überlassen, ob sie dazu eigene Lösungen installieren oder das Google-Tool verwenden wollen.

Fällig werden die Änderungen für alle neuen Geräte und Tablets, die Android 9 oder 10 verwenden wollen. Und auch Geräte, die nach dem 3. September 2019 auf diese neuen Betriebssystem-Versionen aktualisiert wurden, müssen die neuen Features unterstützen.

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