Führungskräften fehlt nötiges Wissen zur DSGVO

von Luca Cannellotto

3. Juni 2019 - Die DSGVO ist seit Mai 2018 in Kraft. Eine Studie fördert nun zu Tage, dass Führungskräften das nötige Wissen dazu fehlt. Ausserdem führe die DSGVO zu einer zusätzlichen Arbeitsbelastung bei den Mitarbeitenden.

Seit einem Jahr nun ist die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) der Europäischen Union in Kraft. Wie eine Studie von Brabbler nun enthüllt, steht es in Unternehmen mit dem Wissen um die DSGVO nicht sehr gut. So wüssten 31 Prozent der Führungskräfte noch immer nicht, worum es in der DSGVO eigentlich geht. Zwei Prozent gaben sogar an, noch nie davon gehört zu haben.

Bei den Mitarbeitenden haben immerhin schon 54 Prozent Erfahrungen mit der DSGVO sammeln können, allerdings geben diese zu Protokoll, dass die DSGVO ihre Arbeit erschwere. So geben 24 Prozent der Befragten an, monatlich zwischen fünf bis zehn Stunden für Themen im Zusammenhang mit der DSGVO aufzuwenden. Laut der Studie stünden den hohen Aufwänden ausserdem nur spärliche Resultate gegenüber. So würden sich Datenschutz-technisch als problematisch eingestufte Apps wie Whatsapp heute häufiger auf Geschäftsgeräten finden (53 Prozent) als noch vor einem Jahr (49 Prozent).

Die komplette Studie steht hier zum Download bereit.

Die DSGVO ist übrigens auch Thema in der nächsten Ausgabe von "Swiss IT Magazine", die am 11. Juni erscheint. Noch kein Abo? Sie können ganz bequem ein kostenloses Probe-Abo mit einer Laufzeit von drei Monaten bestellen.

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