Microsoft Build 2019: Entwicklertools für Cloud- und Edge-Szenarien

von Matthias Wintsch

8. Mai 2019 - Azure-Devs bekommen an der Build 2019 verschiedene neue Werkzeuge für die Arbeit in der Cloud und an der Edge. Vor allem für das Handling von Kubernetes-Cluster gibt es Neuigkeiten.

Auch Azure Kubernetes Services (AKS) bekommt im Rahmen der Entwicklermesse Microsoft Build 2019 neue Features und Funktionen. Diese sollen mehr Sicherheit und Geschwindigkeit für Kubernetes Workloads auf Azure-Instanzen bringen. Mit Kubernetes Event-Driven Autoscaling (KEDA) bringt Microsoft eine neue Hosting-Funktion für Azure Functions. Diese kann als Container in Kubernetes-Clustern deployed werden und ermöglicht es etwa, das Programmiermodell oder den Skalierungscontroller für Kubernetes-Implementierungen nutzbar zu machen. Kubernetes Event-Driven Autoscaling ist ab sofort als als Public Preview verfügbar.

Als weiteres Feature stellt Microsoft Azure Policy für AKS vor, die Lösung sichert Cluster in AKS-Umgebungen zentral ab. Während der Runtime können Policy-Verstösse damit blockiert werden, weiter führt Azure Policy Compliance-Bewertungen für alle Cluster durch. Des Weiteren hat Microsoft verkündet, dass Q# Compiler und Simulatoren als Open Source verfügbar sind, Azure Active Directory (Azure AD) in Github integriert und die neue Hyperscale-Option in Azure Database für PostgreSQL in Azure SQL Database Hyperscale integriert wird.

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