HP weitet Akku-Rückrufaktion aus

von René Dubach

15. März 2019 - HP hat eine Erweiterung einer bereits anfangs 2018 gestarteten Akku-Rückrufaktion angekündigt. Kunden werden erneut aufgefordert, ein Tool herunterzuladen, um damit ihre Akkus zu prüfen.

Anfangs 2018 hat HP über eine Rückruf-Aktion für Notebook-Akkus informiert ("Swiss IT Magazine" berichtete). Die betroffenen Akkus, die in einer ganzen Reihe von Notebooks verbaut wurden, könnten in Brand geraten, hiess es damals.

Wie HP jetzt bekanntgibt, wird die Rückruf-Aktion per sofort ausgeweitet. Konkret betroffen sind 78'000 Lithium-Ionen-Akkus, die sich überhitzen könnten. Aktuell seien in den USA acht Fälle von Überhitzungen bekannt geworden, wobei in einem Fall eine leichte Verletzung die Folge gewesen sei. Wie es im Rückruf heisst, wurden die Akkus in Rechnern diverser Modellreihen eingesetzt, die zwischen Dezember 2015 und April 2018 verkauft wurden. Daneben wurden die fehlerhaften Akkus aber auch bis Ende vergangenen Jahres einzeln verkauft.

HP empfiehlt den betroffenen Kunden sich auf einer eigens eingerichteten Site zu informieren. Es sei unerlässlich den Akku erneut zu überprüfen, auch wenn dies schon früher geschehen sei, heisst es da. Da die Akkus oftmals fest im System verbaut worden seien, können die Kunden den Austausch nicht selber vornehmen, weshalb man einen kostenlosen Ersatzakku-Service bereitgestellt habe. Dazu werden die Kunden aufgefordert, ein HP-Dienstprogramm zu installieren. Damit lasse sich feststellen, ob der Akku betroffen sei und damit ausgetauscht werden müsse.

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