Google erweitert Betaprogramm für Android Q

von Simon Wegmüller

11. März 2019 - Die Zahl der OEMs, die am Betaprogramm für die nächste Android-Version teilnehmen, soll sich deutlich erhöhen. Möglich wird dies insbesondere durch das mit Android 8 Oreo eingeführte Project Treble.

Android Q ist gleich um die Ecke und die erste Entwickler-Preview soll bereits in den nächsten Tagen erscheinen, basierend auf den Timelines für die Android Pie Developer Preview. Googles Pixel-Geäte werden die Preview als erstes erhalten, danach dürfte das Android Q Beta Programm starten, vermutlich während/nach der Google I/O 2019, die am 7. Mai 2019 stattfindet.

Mit dem Android P Beta-Programm eröffnete Google die Möglichkeit, frühe Vorschauen der nächsten Version des Android-Betriebssystems auf anderen Geräten als der eigenen Nexus- oder Pixel-Linie auszuführen. Diese Zusammenarbeit von Google mit verschiedenen OEMs ermöglichte es sieben neuen Geräten, eine Android P Beta zu erhalten, was den Entwicklern die Nutzung ihrer vorhandenen Geräte für die Entwicklung für das Android-Ökosystem erheblich erleichtert, auch wenn es sich nicht um ein Pixel handelte. Diese sieben Geräte waren das Essential PH-1, Nokia 7 Plus, Oneplus 6, Oppo R15 Pro, Sony Xperia XZ2, Vivo X21 und der Xiaomi Mi Mix 2S.

Für die nächste Version von Android, also Android Q, plant Google die Zusammenarbeit mit noch mehr OEMs, um mehr Geräte in den Dienstplan von Android Q Beta aufzunehmen, wie Android-Entwickler Illiyan Malchev im Android Developers Backstage Podcast enthüllte. Malchev konnte allerdings nicht die genaue Anzahl der Geräte mitteilen, die Teil des Android Q Beta-Programms sein werden, noch konnte er verraten, welche Geräte Teil davon sein würden. Grund für die Ausweitung des Beta-Programms auf mehr Hersteller dürfte Project Treble sein, das mit Android 8 Oreo eingeführt wurde und den Update-Vorgang für OEMs erleichtern sollte.

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